Schülerinnen und Schüler stellen aus: Beeindruckender Kunstsalon 2016

Am Montag, 1. Februar 2016, eröffnete das Gymnasium der Gemeinde Kreuzau seinen diesjährigen Kunstsalon. Rund 100 Teilnehmer, darunter auch Vertreter der Gemeinde und der Internationalen Kunstakademie Heimbach kamen zur Eröffnung und besichtigten Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht des Jahres 2015.

Die Fortbildung „Von Form anfangen – Arbeiten mit ungewöhnlichen Materialien“ hatte die Kunstlehrerinnen und -lehrer des Gymnasiums Kreuzau auf neue Ideen gebracht. Diese Ideen setzten Sie im Verlauf des vergangenen Jahres mit Kursen in der Differenzierung der Jahrgangsstufe 9 und in mehreren Oberstufenkursen um. Die Ergebnisse präsentierte das Gymnasium Kreuzau bei seinem schon traditionellen Kunstsalon zusammen mit zahlreichen weiteren Werken aus dem vergangenen Jahr. Zur Eröffnung am vergangenen Montag waren auch Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, der Direktor der Internationalen Kunstakademie Heimbach, Claudia Autenrieb von der Papierfabrik Niederauer Mühle, Guido Steg, Schul- und Sozialdezernent der Gemeinde Kreuzau sowie der frühere Ständige Vertreter des Bürgermeisters im Amt Walter Stolz in die Kunstetage des Gymnasiums gekommen.

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Schulleiter Wolfgang Arnoldt bedankte sich in einer Ansprache bei seiner kleinen, aber „sehr aktiven“ Kunstfachschaft. „Kunst hat für das fachliche Lernen einen hohen Stellenwert – das sieht man unter anderem am hohen Anspruch der praktischen Klausuren der Kunstkurse in der Oberstufe.“ Beispiele von in Prüfungen entstandenen Werken konnten die rund 100 Gäste gleich im Anschluss an die Eröffnung bewundern. Auch für die Entwicklung der Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen sei das Fach Kunst unerlässlich – Schülerinnen und Schüler lernten den Ausdruck von Gefühlen und setzten sich mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit auseinander, zum Beispiel durch die Gestaltung von Flüchtlingsporträts, die ebenfalls ausgestellt waren.

Außerdem, so Arnoldt, leiste das Fach Kunst einen wichtigen Beitrag dazu, die Schule zu einem angenehmen Lebensraum zu machen. Davon konnten sich die Besucher des Kunstsalons bald danach ein Bild machen. Nicht allein in der großzügigen Kunstetage im Nebengebäude und im Mehrzweckraum des Gymnasiums gab es Kunstwerke zu sehen, auch alle Flure der Schule hatten Kunstlehrer mit Hilfe ihrer Schüler in den Tagen vor dem Kunstsalon mit aktuellen Werken aus dem Unterricht versehen, unter anderem einer Gruppe von Lehrerportraits. Schülerinnen und Schüler eines Kunst-Grundkurses der Qualifikationsphase I – sie entspricht der früheren Jahrgangsstufe 12 – hatten Lehrerinnen und Lehrer im Stil unterschiedlicher Künstler gemalt, zum Beispiel orientiert an einem Selbstporträt Vincent van Goghs.

Neben den Bildern schufen Kreuzauer Gymnasiasten 2015 auch zahlreiche beeindruckende Plastiken. Darunter war auch das Werk „Explosive Gedanken“ von Benita Frohn und Nadia Venten aus dem Kunst-Leistungskurs der Jahrgangsstufe Q2 als Teil der Reihe „Das Innere nach außen kehren“.

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Es verdeutlicht den Zwiespalt zwischen äußerer Fassade und innerem Gedanken: Auf einem Torso im korrekt sitzendem Anzug thront ein aufgesprengter Kopf, aus dem ein Kabelbündel ragt.

Das Gymnasium Kreuzau bietet nun schon das dritte Jahr in Folge einen Leistungskurs im Fach Kunst an und hofft, das auch in den kommenden Jahren tun zu können.

06. Februar 2016 Autor:  Wolfgang Arnoldt 0 Kommentare

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