Fahrtenprogramm

 

„Nix wie weg!“ tut auch mal gut – zum Fahrtenprogramm unserer Schule

Qualitätssicherung, Lernstandserhebung, zentrale Prüfungen … der „Output“ von Schule ist in aller Munde – und er ist auch uns wichtig. Wir arbeiten an der Verbesserung der Unterrichtsqualität, unsere Ergebnisse bei den zentralen Prüfungen können sich sehen lassen.

Aber wir haben uns auch vorgenommen, darauf zu achten, dass dabei das „Leben“ in der Schule nicht zu kurz kommt. Und dazu gehören neben den Arbeitsgemeinschaften, unseren Theatervorführungen, den Kurstreffen und Klassennnachmittagen auch unsere Schulfahrten.

Wir haben ein Konzept für unsere Klassen- und Kursfahrten für den auf 8 Jahre verkürzten Bildungsgang am Gymnasium entwickelt. Und wir haben dabei – so denken wir – einen tragfähigen Kompromiss gefunden zwischen dem in einem Jahr weniger Machbaren und dem nach wie vor für das Zusammenwachsen neuer Klassen und für das gemeinsame Erleben Notwendigen. Für Ihre Kinder bedeutet das Folgendes:

  • In der Klasse 5 finden im Rahmen eines Programms zum sozialen Lernen ein bis zwei erlebnispädagogische Tage statt. Unter Anleitung auswärtiger Trainer lernen sich die SchülerInnen  in den ersten Wochen des neuen Schuljahres besser kennen, erproben und entdecken, wie gut sie sich aufeinander verlassen können und wo Teamwork zum Erfolg führt.
  • In Klasse 6 findet eine 4 –5tägige Fahrt in eine Jugendherberge in Deutschland statt. Diese soll vor allem dem Zweck dienen zu Beginn der Zeit „zu der die Erwachsenen schwieriger werden“ (wie jemand einmal Pubertät aus der Jugendperspektive definiert hat), Zeit miteinander zu haben, im gemeinsamen Erleben auch manches „bearbeiten“ zu können, für das im Schulalltag kaum Zeit bleibt.
  • Unsere „älteste Tradition“ in Sachen Schulfahrten ist die Fahrt nach Rochester und London, die seit der Schuluzeitverkürzung am Gymnasium in der 9. Klasse stattfindet. Für 5 Nächte sind die Jugendlichen zu zweit oder zu dritt in englischen Gastfamilien untergebracht. Sie besuchen an zwei Tagen die Weltmetropole London, erkunden die Gegend um Rochester und machen Ausflüge z.B. nach Canterbury oder Cambridge. Sie besuchen eine Schule oder eine Gerichtsverhandlung. Und sie lernen den Alltag und die – oft so ganz anderen – Lebensbedingungen in einem fremden Land kennen. Spätestens hier wird natürlich deutlich: Lernen und sogar Lernerfolg und Schulleben, außerunterrichtliche Aktivitäten gehören für uns eng zusammen.
  • Das prägt dann auch unsere „großen Studienfahrten“ in der Oberstufe. Sie dauern 5-7 Tage und sollen kein rein touristisches Angebot sein, sondern mit dem Unterricht verknüpft werden. Zu den Zielen gehörten in den vergangenen Jahren die Toscana, Lissabon, Barcelona und Prag ebenso wie Berlin, Hamburg und München. In den Abiturzeitungen kann man dann immer wieder nachlesen, dass diese Fahrten zu den wichtigen Höhepunkten der Schulzeit unserer SchülerInnen und Schüler gehören.
  • Ergänzt wird unser Fahrtenprogramm für alle Schülerinnen und Schüler durch die freiwilligen und oft sehr begehrten Austauschprogramme mit Frankreich und den USA.

Also: „Nix wie weg!“ ist eigentlich falsch: Schulfahrten sind keine Flucht vor der Schule – und die Zeit dafür ist keine „vertane Zeit“. Sie gehören vielmehr als wichtiger bestandteil zum Schulleben und erleichtern und verbessern die Arbeit im Alltag – und tragen so in erheblichem Maße auch dazu bei, dass der „output“ stimmt.

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