Komponierte Realität

Ausgangspunkt für dieses nicht alltägliche Projekt war eine Unterrichtsreihe über Stillleben, in denen die Schüler die Welten von verschiedenen Künstlern nahe gebracht wurde. Es galt nun in der Praxis eine abstrakte Arbeit anzufertigen, die das Regelwerk der vorherig erarbeiteten Künstler integrierte. Einen idealen Partner fand Kursleiterin Michaela Sproß in der näheren Umgebung der Schule. „Die Fabrik Schoellershammer war ein Glücksfall, da dort eine Menge Objekte wie Bottiche mit Zellstoff, Berge von Altpapier und riesige Walzen vorhanden sind, die, wenn sie abstrakt betrachtet werden, verschiedene Formen entwickeln.“, so die engagierte Kunstlehrerin, die so auch die Wichtigkeit für Schulen unterstreicht mit starken regionalen Partner zusammen zu arbeiten.
Bei der Vorstellung des Projektes wurden mit Hilfe einer Kombination aus Theaterstück und visueller Projektion sowohl das Thema, nämlich die Anlagen der Papierfabrik, als auch das Vorgehen bei der Konstruktion solcher Kunstwerke vorgestellt. Abgerundet wurde die Veranstaltung von Kaffee und Kuchen, der von den Schülern gereicht wurde. So wurde die Diskussion der einzelnen Objekte gut versüßt.

18. März 2004 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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