Ein sportlicher Start ins neue Jahr: 6b schwimmt gemeinschaftlich 169 Kilometer

Die Klasse 6b unserer Lehrerin Monika Voigt nahm Anfang des Jahres zum zweiten Mal am 24-Stunden-Schwimmen in Aachen teil. Mehrere Teilnehmer erklärten sich bereit, darüber zu berichten. Das Homepage-Team dankt allen Autorinnen und Autoren!

Das 24-Stunden-Schwimmen
von Maik Adler

Vom 13. auf den 14.1. ging das 24-Stunden-Schwimmen in Aachen. Es fing damit an, dass die Klasse 6b ihre Schlafsachen z.B. Kissen, Schlafsack und Kuscheltier in einer Sammelumkleide verteilte. Es gab Spinde, wo jeder auch seine Wertsachen rein getan hat. Außer unserer Klassenlehrerin Frau Voigt war auch Frau Bukenberger mitgekommen.

Jeder bekam von den Veranstaltern ein Band um das Handgelenk gemacht, auf dem ein Barcode drauf war. Dieser wurde eingescannt und dann wurde dir eine Badekappe gegeben, auf der eine Nummer drauf war. Die Badekappen gab es in den Farben gold, silber, brau, grün, blau und gelb. Gold war für Brustschwimmer, Silber für Schwimmer, die Brust und Kraul schwimmen wollten, Braun und Grün war für die Leistungsschwimmer und blau und gelb für reine Kraulschwimmer. Die Anzahl der geschwommenen Bahnen wurde mithilfe von Tablets gezählt. Ein Klick alle 50m.

Um 12 Uhr war der Startschuss. Viele Leute sprangen direkt ins Wasser. Auch aus unserer Klasse waren einige dabei. Um 18 Uhr gab es für unsere Klasse Pizza. Da jeder ein bisschen gegessen hatte, machten wir eine halbe Stunde Pause. Dann gingen fast alle ins Wasser. Von 0:30 Uhr bis 1:30 Uhr hatten wir eine eigene Bahn reserviert.

Die meisten gingen bis 2:00 Uhr schlafen. Andere schwammen auch nachts. Um 7 Uhr sind dann aber alle wieder aufgestanden und viele haben sich ein Brötchen in der Cafeteria geholt. Um 12 Uhr war dann Schluss mit Schwimmen und um 13:30 Uhr die Siegerehrung. Wir haben noch ein Klassenfoto gemacht und dann war es schon vorbei.

In unserer Klasse war Kate Schmitz das beste Mädchen. Sie ist 13km geschwommen. Ich, Maik Adler, habe 17km geschafft.

Es hat allen Schülern gut gefallen!

 

Das 24-Stunden-Schwimmen – ein Interview
von Leni Ritter

Hallo Paula, was hast du am Wochenende gemacht?
> Ich war am Wochenende mit einem Teil der Klasse beim 24-Stunden-Schwimmen.

Was? Ward ihr 24 Stunden im Wasser?
> Nein, wir waren nur 24 Stunden im Schwimmbad. Jeder konnte selber entscheiden, wie viel und wie lange er schwimmt.

Wer ist denn aus der Klasse am meisten geschwommen?
> Maik bei den Jungs und Kate bei den Mädchen. Maik ist 16km und Kate 13km geschwommen.

Waren Lehrer oder Eltern dabei?
> Frau Voigt und Frau Bukenberger waren als Lehrer dabei, aber die Eltern nicht.

Wo habt ihr denn geschlafen?
> Wir mussten uns selber Iso-Matten oder Luftmatratzen mitbringen und haben dann in einer Umkleidekabine geschlafen.

War eure Klasse im Schwimmbad alleine?
> Nee, das war eine riesige Veranstaltung. Viele Leute kamen und kämpften um die meisten Kilometer.

Wo hat das 24-Stunden-Schwimmen eigentlich stattgefunden?
> Das Schwimmen war in Aachen in der Osthalle.

Und was habt ihr gegessen?
> Wir haben Pizza bestellt und zwischendurch Süßes gegessen.

Bist du auch in der Nacht geschwommen?
> Ja, ein wenig. Nachts zu schwimmen hat viel Spaß gemacht.

Und wie viele Kilometer ist die Klasse zusammen geschwommen?
> Zusammen sind wir 169km geschwommen.

 

Das 24-Stunden-Schwimmen ein Interview
von Jolie Utecht

Hallo, ich bin Jolie Utecht. Meine Freundin Inga, ich und 18 weitere Kinder aus unserer Klasse haben am 24-Stunden-Schwimmen teilgenommen. Das ganze fand am 13.-14.1.2018 in Aachen statt. Zu dem Ereignis habe ich Inga einige Fragen gestellt:

Wie fandest du das 24-Stunden-Schwimmen?
> Ich fand es gut und mit Freunden zusammen zu schwimmen macht am meisten Spaß.

Was hast du außer Schwimmen noch gemacht?
> Ich habe mit Freunden gespielt, gegessen, den Schwimmern zugesehen und eine kurze Zeit geschlafen.

Hattest du dir etwas vorgenommen?
> Mein Ziel waren 8km und ich wollte auf jeden Fall genügend Pausen machen.

Hattest du eine bestimmte Taktik, wie du vorgehen wolltest?
> Ich wollte nicht weniger als 30min am Stück schwimmen und nicht zu lange Pausen machen.

Und wie weit bist du geschwommen?
> Ich bin insgesamt 8050m geschwommen.

Wie hast du dort geschlafen?
> Leider waren die Umstände zu schlafen nicht leicht, da das Licht an war und es zudem sehr heiß und laut war.

Wo habt ihr geschlafen?
> Wir schliefen in einer Sammelumkleide der Osthalle.

Wie lange hast du geschlafen?
> Ich habe leider nur 5 Stunden schlafen können, da wie gesagt die Umstände nicht einfach waren.

Würdest du nochmal dahin fahren?
> Ja, ich würde sehr gerne noch einmal dorthin fahren, aber ich würde mein Ziel selbstverständlich erhöhen.

Was hat dir nicht so gefallen?
> Ich fand es doof, dass das Schlafen nicht so angenehm war und man oft so lange warten musste, bis man wieder ins Wasser konnte, weil so viel los war.

 

24-Stunden-Schwimmen
von Paula Hassert

Unsere Klasse 6b hat vor kurzem am 24-Stunden-Schwimmen in Aachen teilgenommen. Dies ist ein Wettbewerb, bei dem man 24 Stunden Zeit hat, um so viele Bahnen zu schwimmen, wie man kann und will.

Zwischendurch kann man natürlich immer aus dem Wasser gehen und sich ausruhen. Wenn man wieder schwimmen will, muss man sich eine Badekappe holen, mit einer Nummer drauf. Diese wird am Laptop registriert. Dann kann man in das Becken hüpfen und los schwimmen. Am Beckenrand sitzen pro Bahn immer zwei Leute, die eintragen, wie oft du an ihnen vorbeikommst.

Unsere Klasse hat in einer Sammelumkleide geschlafen, die leider sehr warm und hell war. Zum Abendessen haben wir Pizza bestellt. Um uns die Langeweile zu vertreiben, haben wir verstecken gespielt und andere Dinge gemacht.

Aus unserer Klasse war das beste Mädchen Kate mit 13km und der beste Junge Maik mit unvorstellbaren 17km. Wir haben alle sehr wenig geschlafen, denn wir haben sehr viel gequatscht und gelacht.

Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir würden uns freuen, wenn wir das nächstes Jahr wiederholen könnten.

Das 24-Stunden-Schwimmen ein Interview
von Inga Dassler

Hallo, ich bin Inga und am Wochenende vom 13.-14.1. nahmen meine Freundin Jolie, weitere 18 Kinder der 6b und ich am 24-Stunden-Schwimmen in Aachen teil. Dazu habe ich Jolie einige Fragen gestellt:

Wie fand deine An- bzw. Abreise statt?
> Ich bin mit Freunden hin- und auch zurück gefahren. Allerdings sind wir etwas früher hingefahren, da wir uns nicht sicher waren, ob wir sonst einen Parkplatz bekommen.

Was hattest du dir vorgenommen?
> Ein richtiges Ziel hatte ich nicht, mir ging es nur darum gemeinsam mit meinen Freunden Spaß zu haben.

Was ist dein Gesamteindruck der Veranstaltung?
> Es war einfach toll! Außerdem fand ich es aufregend mit meinen Freunden 24 Stunden im Schwimmbad zu verbringen.

Wie viel hast du eigentlich geschlafen?
> Leider habe ich nur vier Stunden schlafen können, da das Licht an war und ich normalerweise im Dunkeln schlafe.

Gab es irgendwelche Probleme?
> Richtige Probleme gab es eigentlich nicht, nur die langen Wartezeiten am Beckenrand und das Schlafen waren nicht besonders schön.

Gibt es etwas, was du im Nachhinein anders machen würdest?
> Ich hätte die Handtücher anders aufhängen sollen, so dass sie schneller getrocknet wären…

Was würdest du die Siegerin Vera Niemeyer fragen, wenn du mit ihr sprechen könntest?
> Ich würde sie fragen, ob sie eine bestimmte Taktik hatte.

Wie viel bist du denn geschwommen und bist du zufrieden damit?
> Insgesamt bin ich 7250m geschwommen und ehrlich gesagt, habe ich von mir selber nie erwartet, dass ich so viel schaffe.

Würdest du wieder an einem 24-Stunden-Schwimmen teilnehmen?
> Ja, das würde ich! Aber nur, wenn das meine Freunde auch tun.

Vielen Dank, das waren die Fragen, die mich besonders interessiert haben.

 

Ein sportlicher Start ins neue Jahr

Von Ole Hahne

Vom 13. auf den 14.Januar 2018 war ein großer Teil der Klasse 6b vom Gymnasium Kreuzau beim 24-Stunden-Schwimmen in Aachen. Mit dabei war unter anderem Tom J., 11 Jahre alt, aus Nideggen-Rath, mit dem ich mich über das Wochenende unterhalten habe.

Tom brachte viel Erfahrung zum Schwimmwochenende mit, da er ein Wiederholungstäter ist: Bereits letztes Jahr nahm er mit der Klasse am Schwimmen teil. Auch dieses Mal war die Schlafzeit viel zu kurz. Vier Stunden mussten für Tom reichen. Er ist insgesamt 6300m geschwommen. Auch zwei Tage später hatte Tom noch Muskelkater in den Beinen.

Die schwimmfreie Zeit verbrachten die Schwimmer mit schlafen, ausruhen, anfeuern, essen, trinken und spielen. Am besten fand Tom am 24-Stunden-Schwimmen die Möglichkeit seine Schwimmzeit selber einteilen zu können. Wann, wie oft und wie lange er auf die Schwimmbahn wollte, durfte er sich selber aussuchen.

Geschlafen und ausgeruht hat sich die Klasse 6b wie auch im vergangenen Jahr in einer großen Sammelumkleidekabine. Betreut wurde die Klasse wieder hervorragend von Frau Voigt und diesmal auch Frau Bukenberger. Die Klasse 6b fand, dass es auch dieses Jahr ein tolles Erlebnis war.

10. Februar 2018 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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