Arbeitsgemeinschaft „70-Minuten“ bereitet Fragebögen für Schüler und Lehrer vor

70 Minuten Unterricht an einem Stück, vier Stunden vor der Mittagspause statt sechs, eine große Pause statt bisher zwei und zehnminütige Wechselpausen anstelle der früher fünfminütigen – so lässt sich das 70-Minuten-Modell grob zusammenfassen, das an unserer Schule derzeit testweise läuft. Detailliert sollten Schüler, Eltern und Lehrer allerdings informiert sein, wenn am 23. Mai die Schulpflegschaft zusammentritt, um über die Fortsetzung des 70-Minuten-Takts zu entscheiden. Deshalb plant die Arbeitsgemeinschaft (AG) „70-Minuten-Modell“ schriftliche Befragungen von Schülern und Lehrern. Eltern bittet die Schulleitung weiterhin, ihre Einschätzungen zum 70-Minuten-Modell an die Email-Adresse gymnasium-kreuzau@web.de unter dem Betreff „70 Minuten“ zu schicken. Eine weitere Möglichkeit, Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge zu äußern, ist die Kommentarfunktion unter diesem Artikel.

Fürs Essen bleibt mehr Zeit mit den neuen zehnminütigen Wechselpausen zwischen erster und zweiter sowie dritter und vierter Stunde.

Fürs Essen bleibt mehr Zeit mit den neuen zehnminütigen Wechselpausen zwischen erster und zweiter sowie dritter und vierter Stunde.

Aus den bisher geschickten Kommentaren konnte die AG zwei zentrale Kritikpunkte filtern: Die Tatsache, dass Klassenarbeiten teils in die Pausen hinein dauern wurde von Einigen kritisiert. Dazu kommt, dass die Leistungskurse in der Oberstufe pro Woche einige Minuten zu wenig, die Grundkurse einige Minuten zu lang unterrichtet werden – gemessen an den gesetzlichen Vorgaben. Deshalb können die Grundkurse einzelne Stunden ausfallen lassen. Die Leistungskurslehrer müssen dagegen pro Halbjahr an mindestens einem Termin die zu wenig erteilten Stunden nacharbeiten. Die AG „70-Minuten“ arbeitet an möglichst harmonischen Regelungen für den Oberstufenunterricht.

Insgesamt überwiegen allerdings die positiven Kommentare zum neuen Zeitraster. Ähnlich sah es in der jüngsten Lehrerkonferenz aus. Die Fragebogen-Aktionen werden genauer zeigen, worauf die Teilnehmer ihre Einschätzung des Modells stützen.

08. März 2011 Autor:  Martin Dieckmann 1 Kommentar
  • Müller, Harald und Uschi sagt:

    Wir sind klare Befürworter des 70-Minuten-Modells und sehen bisher nur Vorteile wie z.B.
    – weniger Lehrerwechsel = weniger „Unruhe“
    – weniger schwere Schultaschen
    – nicht zu viele Hausaufgaben für den
    nächsten Tag
    – Möglichkeit neuer Unterrichtsformen
    – letztlich 31 Wochenstunden ohne einen
    merklich längeren Unterrichtstag und somit
    weniger Nachmitagsunterricht
    Das Modell war für uns mit ausschlaggebend, unsere Tochter am Gymnasium Kreuzau anzumelden.

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