Richtfest gefeiert

Mit einem kleinen Festakt feierte die Gemeinde Kreuzau heute, Montag, das Richtfest des III. Bauabschnittes des Gymnasiums. Der Bauherr, vertreten durch den Bürgermeister W. Ramm, hatte Vertreter des Rates, der Schulen des Schulzentrums nebst den SV-Vertretrinnen des Gymnasiums und des Vertreters der Elternschaft des Gymnasiums eingeladen. Die ausführenden Firmen hatten das Untergeschoss gründlich aufgeräumt und gefegt, so dass Ansprache des Bürgermeisters und Bewirtung der Gäste schon in dem Raum stattfinden konnten, der in Zukunft für Festlichkeiten genutzt werden soll.
W. Ramm erinnerte daran, dass der gleiche Kreis von Gästen erst vor gut fünf Monaten an dieser Stelle gestanden habe, um den Ersten Spatenstich zu tun und man nun schon den fertigen Rohbau vor sich habe. Nach nur 114 Arbeitstagen könne nun die Gemeinde Kreuzau bereits Richtfest feiern, was insbesondere der zügigen Arbeit der ausführenden Firma der Blankenheimer Baugesellschaft zu verdanken sei. Wenn nun auch die folgenden Unternehmer so zügig arbeiten, könne man davon ausgehen, dass dieser Erweiterungsbau mit Beginn des kommenden Schuljahres in Nutzung genommen werden könne. Der Bürgermeister erklärte weiter, dass bis auf wenige kleine Gewerke alle Aufträge mittlerweile seitens des Rates vergeben sind. Wie am Rande des Festes zu erfahren war, hat man bei den Terminvorgaben für die ausführenden Firmen die Erfahrungen vom letzten Bau einfließen lassen, um Verzögerungen zu vermeiden.
W. Ramm wies noch einmal auf die finanzielle Seite des Unternehmens hin: Der Bau war veranschlagt mit 8,6 Mio. DM Gesamtkosten. Davon muss die Gemeinde rund die Hälfte selbst aufbringen, die andere Hälfte sind Landeszuschüsse, vergeben durch die Bezirksregierung Köln. Die Ausschreibung allerdings lässt hoffen, dass der Neubau eine Million Mark weniger kosten wird, eine Ersparnis, die ganz zu Gunsten der Gemeinde geht. Gerade dieser Hinweis wurde unter den Gästen mit Freude zur Kenntnis genommen,  denn oft ist es so, dass die tatsächlichen Kosten eines Neubaues höher liegen als die veranschlagten.
So ließ sich der Schulträger denn auch nicht „lumpen“: Der Bürgermeister lud, ganz der Tages- und Jahreszeit angepasst, zu Kaffee und Kuchen ein: Echte Kreuzauer Pflaumentorte wurde serviert.
Viele Gäste nutzten anschließend die Gelegenheit, sich im Bau umzusehen und sich die zukünftige Nutzung schon einmal erläutern zu lassen.

18. August 2007 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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