Hündin „Luna“ unterstützt unsere Schulsozialarbeit

„Die Schülerinnen und Schüler haben sich sehr gefreut und konnten viel besser zur Ruhe kommen und sich entspannen,“ berichtet unsere Schulsozialarbeiterin Sina Stormberg-Weiler über die ersten Wochen mit Hündin „Luna“ an ihrem Arbeitsplatz. „Einige waren schon öfter da und freuten sich über die Kontakte und die Arbeit mit Luna.“

Sina Stormberg-Weiler ist Schulsozialarbeiterin am Gymnasium Kreuzau und Besitzerin von Schulhündin Luna.

Vorläufig begleitet Luna ihre Besitzerin an zwei Tagen in der Woche – eine Erhöhung auf drei Tage wäre bei Bedarf und mit mehr Erfahrung der Therapie-Hündin in Ausbildung denkbar. „Luna ist erst dreizehneinhalb Monate alt,“ sagt Stormberg-Weiler. „Es muss hat ein deutlicher Mehrwert für unsere Schülerinnen und Schüler und für den Hund sein, wenn sie zum Einsatz kommt.“

Damit spricht sie einen Kern des Schulhunde-Konzepts am Gymnasium Kreuzau an: Es gilt, einen Mehrwert für die Schulsozialarbeit zu erreichen – aber stets mit Blick auf die Bedürfnisse von Luna. Dementsprechend schonend wurde die Hündin an das aufregende Umfeld Schule gewöhnt: „Ab Ende der Herbstferien kam Luna eine Stunde pro Woche, an nur einem Tag mit in die Schule,“ erinnert sich Stormberg-Weiler. „Ab dem Betreten des Schulhofes gab es ganz schön viel zum Schnüffeln – ich weiß nicht, ob sie schon alle Schülerinnen und Schüler erschnüffelt hat. Zumindest stand der wedelnde Schwanz nie still.“ Nach einigen Wochen kam Luna dann an zwei Tagen mit ins Gymnasium Kreuzau.

Luna ist ein Weimaraner-Boxer-Mix und freut sich jeden Morgen auf ihre Einsätze in der Schulsozialarbeit.

An der Bürotür der Schulsozialarbeiterinnen hängt seit Lunas Einzug ein Schild. Es bittet alle Besucherinnen und Besucher, zuerst kurz zu warten und Bescheid zu geben, falls man Angst vor Hunden oder eine mit ihnen zusammenhängende Allergie hat.
„Wenn es klopft, ist der Ablauf immer der selbe – zuerst kommt Luna in ihre Box, ich hole die Person rein, frage noch einmal nach Angst und Allergien und dann, falls die Schüler es möchten, darf Luna mit dazukommen,“ erklärt Stormberg-Weiler, auf deren Initiative hin die Schulsozialarbeit durch Hundeunterstützung ergänzt wurde. Für Luna sei dieser Ablauf eine Umgewöhnung gewesen. „Sie kennt es von zuhause, dass sie jeden sofort freundlich begrüßen darf.“ Schulleiter Karsten Engelmann ist überaus zufrieden mit Lunas Start: „Die Rückmeldungen, die mich bisher erreicht haben, sind durchweg positiv.“

Die Wirkung auf die Kinder, die mit Beratungsbedarf zu Schulsozialarbeiterin Stormberg-Weiler oder eine ihrer Kolleginnen kommen, erweist sich bisher als sehr positiv. „Des Öfteren wurden Tränchen getrocknet und negative Gedanken ins Positive umgewandelt,“ erklärt Stormberg-Weiler. Und auch ihre Luna scheint die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern zu mögen: „Sobald ich zuhause ‚Darfst du nun arbeiten?‘ sage, bevor wir losfahren, kommt Luna angelaufen, lässt sich ihr Kenntuch, Geschirr, Leine und Halsband anziehen und steht wedelnd vor der Haustür.“

03. Februar 2022 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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