Durch Austausch ganz neue Erfahrungen gesammelt

Fast drei Wochen waren zum ersten Mal Gäste aus dem USA zu Gast in Kreuzau und bildeten den Anfang für einen weiteren Austausch am Gymnasium. Möglich wurde dies durch den Kreis Düren, der erste Kontakte herstellte und auch bei der Organisation oftmals behilflich war. Vor Ort kümmerten sich die Englischlehrer Julia Christott und Klaus Böhme um Lehrerin Attilie Kilmon und ihre Schützlinge und stellten gemeinsam mit den Gasteltern ein umfangreiches Programm auf die Beine, bei dem regionale Aspekte im Vordergrund standen. So mussten eine ganze Menge Sehenswürdigkeiten besichtigt werden, zu denen zum Beispiel die Dome zu Köln und Aachen gehörten. Auch hier zeigten sich Unterschiede im täglichen Leben: Für die Gäste aus den USA war es ungewöhnlich sich mit dem Zug fortzubewegen und auch der Aufstieg auf den Kölner Dom begann angesichts von fast 600 Stufen mit der Frage nach dem Weg zum Fahrstuhl. Aber auch Kreuzau und Umgebung wurden intensiv erkundet. Höhepunkt hierbei war sicherlich eine Kanutour auf dem Rursee, bei der die Jugendlichen die landschaftlichen Besonderheiten unserer Region kennen lernen konnten.

Schulleiter Wolfgang Röther freut sich sehr über den neuen Austausch am Gymnasium, denn „den persönlichen Kontakt mit fremden Schulen kann kein Schulbuch ersetzten.“ Ähnlich sieht es auch Attilie Kilmon, die es für wichtig hält amerikanischen Schülern auch eine europäische Perspektive zu eröffnen.
Trotz dieser Unterschiede fühlten sich die Schüler bald sehr wohl in Kreuzau, was sicherlich auch daran lag, dass sie intensiv Deutsch lernten, sodass die Verständigung zunehmend besser funktionierte. Auch hier griff der Kreis Düren hilfreich ein, indem er eine Deutschlehrerin für die Zeit des Austausches organisierte.
In den Herbstferien brechen 15 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums zum Gegenbesuch auf. Man darf gespannt sein, welche neuen Erkenntnisse sie dort gewinnen werden…

31. August 2007 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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