50.000 Euro für Gymnasium Kreuzau

Alles was so eine Schule braucht, bezahlt der Schulträger, also die Gemeinde Kreuzau. Aber, um die Lern- und Lehrqualität unseres Gymnasiums über das notwendige Maß hinaus spürbar zu verbessern, sind wir dringend auf den Förderverein angewiesen, bestätigt Schulleiter Wolfgang Röther und bedankt sich zugleich für die unermüdliche Hilfe der Eltern und ortsansässigen Unternehmen.
Ganz neu und ein besonders gelungenes Beispiel für den keineswegs üblichen Schulstandard sind die neuen Computerbildschirme im EDV-Raum – wie die professionelle Beleuchtungsanlage im Forum nur möglich und finanziert durch den Förderverein. So eine Unterstützung können nur die Eltern als Förderer leisten, denn die Gemeinde Kreuzau muss sich auch noch um die anderen Schulen kümmern, betont Jürgen Liebe.
Inzwischen ist es aber mehr denn je der pädagogische und kulturelle Mehrwert, der durch die Fördervereinsarbeit erzielt wird, so Liebe weiter. Man habe in diesem und den vergangenen Jahren Zuschüsse geben können für Schüleraustausche mit England und Frankreich, für Konflikttraining, Mädchenförderung, eine Mathe- und eine Kunst-AG, für Konzerte der Schulbands und die Aufführungen der unterschiedlichen Theatergruppen. Auch die Mediothek wurde vom Förderverein mit Büchern und einem Kopierer als tägliches Hilfsmittel für die Schüler ausgestattet.
Warum mehr als ein Drittel der Gymnasiums-Eltern Mitglied im Förderverein sind? Das ist ganz einfach. Es geht hier doch unmittelbar um die Kompetenzen und Lernerfolge der eigenen Kinder. Da muss man doch dabei sein. Und es dürfen ruhig noch mehr werden, denn der Jahresbeitrag beträgt nur 15 Euro.

17. Juni 2005 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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