Wiedersehen nach einer Woche

Frau Wichert-Heuser, die in der vergangenen Woche neben Frau Huber, Frau Simberger, Herrn Ebbertz und Herrn Röther die Jgst. 9 nach Rochester begleitet hatte, und Herr Arnoldt, Initiator des seit sechs Jahren laufenden Programms, hatten sich für die jungen Gäste ein Programm ausgedacht, das insbesondere dem Ziel diente, die in Chatham vor einer Woche begonnene Diskussion über Schule in England und Deutschland fortzusetzen. Herr Röther, der die Gäste um 8.45 Uhr im Forum begrüßen konnte, hob kurz die Unterschiede hervor, die auf den ersten Blick erkennbar sind: Keine reinen Jungen- oder Mädchenschulen, keine Schuluniform und eine neue Schule, die Traditionen erst noch entwickeln muss.
Nach der Pause gingen die englischen Schülerinnen und Schüler für zwei Stunden in den Unterricht der Klassen 8-10, einige Ältere auch in einen 12er GK Englisch. Begleitet wurden sie den ganzen Vormittag von den Schülerinnen und Schülern der 9a.
In der 5. Stunde zeigten unsere Schülerinnen und Schüler den Gästen dann das Schulgebäude und –gelände. In der 6. Stunde traf man sich dann noch einmal im Mehrzweckraum, wo letzte Fragen der Gäste aus England geklärt wurden.
Versehen mit einem kleinen Abschiedspräsent verließen die Gäste uns dann um 13 Uhr Richtung Aachen.

Unsere Schule verbindet mit diesen Besuchen die Hoffnung, in Zukunft mit der Chatham Grammar School for Girls einen intensiveren Austausch betreiben zu können. In diesem Zusammenhang steht auch der Vorschlag, den Herr Röther vor einer Woche dem Schulleiter D. Gundry in Chatham machte: Im Rahmen des von der EU geförderten Comenius-Projektes würden wir gerne mit unseren Partnern in Frankreich, Großbritannien und Polen ein dreijähriges Unterrichtsprojekt im Fach Biologie starten. Wir hoffen nun, dass die Chatham Grammar School for Girls mitmacht und wir haben angeboten, der Gruppe im nächsten Jahr gerne auch mehr Zeit für einen Aufenthalt in Kreuzau zu ermöglichen.
Interessant war eine Beobachtung mehr am Rande: Nachdem sich etliche der deutschen und englischen SchülerInnen vor einer Woche kennen gelernt hatten, klappte der Kontakt heute morgen schon besser und als man gegen Mittag auseinander ging, gab es teils herzliche Verabschiedungen.

02. Juli 2003 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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