Kreuzauer Jugendliche wirken an der Vorbereitung einer „Demografiewerkstatt“ des Kreises Düren mit

Was eröffnet Chancen für den Verbleib, die Rückkehr oder den Zuzug junger Menschen? Was muss sich dafür im Kreis Düren konkret ändern? Und wer muss mit anpacken? Mit diesen konkreten Fragestellungen setzen sich nun Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums der Gemeinde Kreuzau auseinander. Vorausgegangen war ein Impulsvortrag zu den Themen Demografie und demografische Entwicklung durch Carolin Möller vom Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren des Kreises Düren.

  • Mehr als 40 Interessierte für die Mitarbeit in der AG

Das Ziel des Projekts „Schule meets Demografie“ liegt in der Entwicklung von Ideen und Ansätzen zur Lösung bestehender Herausforderungen im Kreis Düren, welche für die Schülerinnen und Schüler von besonderer Relevanz sind. Die Frage danach, wie die Hin- und Rückfahrt zur nächsten Diskothek gesichert werden kann bis hin zu Überlegungen, was für die Jugendlichen eigentlich gute Bildungs- und Arbeitsbedingungen ausmachen, sind nur einige Beispiele für mögliche Themen, mit denen sich die Arbeitsgruppe beschäftigt.

Die Ergebnisse werden von den Jugendlichen auf der groß angelegten Demografiewerkstatt mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie weiteren lokalen Akteurinnen und Akteuren aus dem Kreis Düren im Herbst dieses Jahres präsentiert. Die Demografiewerkstatt wird im Rahmen des Bundesprojekts „Demografiewerkstatt Kommunen“, an dem der Kreis Düren als eine von acht Kommunen teilnimmt, durchgeführt.

„Junge Menschen aktiv an der Gestaltung des Wandels beteiligen – das ist notwendig für die gelingende Entwicklung einer Gesamtstrategie, um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen und den Kreis Düren noch attraktiver für junge Menschen zu gestalten“ betont die Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren sowie erste Demografiebeauftragte des Kreises Düren, Elke Ricken-Melchert. Ziel sei es, Jugendliche noch mehr und kontinuierlich an Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen im Kreis Düren zu beteiligen. Dafür sei das Projekt „Schule meets Demografie“ ein tolles Beispiel, führt Ricken-Melchert aus.

„Schule meets Demografie“ ist ein Pilotprojekt für mehr Jugendbeteiligung im Kreis Düren. Das Konzept soll nach erfolgreicher Durchführung auf weitere kreisangehörige Kommunen/Schulen übertragen werden.

Das Projekt „Demografiewerkstatt Kommunen“ (DWK) wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Fernsehlotterie. Es wird unterstützt von den Kommunalen Spitzenverbänden. Weitere Projektpartner sind die Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. / Institut für Gerontologie an der TU Dortmund (wissenschaftliche Begleitung) und das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. (Geschäftsstelle DWK).

17. Mai 2017 Autor:  Wolfgang Arnoldt 0 Kommentare

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