Wieviel Eiweiß enthalten Tütensuppen? Erster Labortag der Einführungsphase

Einmal Zeit haben um im Biologie-Unterricht aufwendigere Experimente zu machen, als es sonst möglich ist – diesen Wunsch konnten Lehrer der Biologie-Fachschaft sich und ihren Schülern aus der Jahrgangsstufe EF beim Labor-Tag erfüllen. Einer der Teilnehmer nimmt auch an der Arbeitsgemeinschaft „Schülerzeitung und Homepage“ teil und berichtet.

 

Von Simon Utecht

Der Labor-Tag stand vor der Tür und ich persönlich habe mich sehr darüber gefreut, mit professionellen Werkzeugen der Biologie, wie zum Beispiel der Mikroliterpipette zu arbeiten. Manche dieser Pipetten sind zwischen 300 und 400 Euro wert. Dementsprechend war große Vorsicht geboten. In verschiedenen Bio- und Chemieräumen mussten wir neun Versuche absolvieren, welche meiner Meinung nach sehr spannend und interessant waren. Meine Gruppe hat zuerst die sogenannte „Fotometrische Konzentrationsbestimmung des Proteingehaltes von Tütensuppen“ durchgeführt. Das geschah unter Aufsicht von Herrn Emondts in einem der für den Labortag reservierten Biologieräume.

  • Sabina Schröteler und Phillip Forneas betreuten mehrere Experimente, ebenso wie Wolfgang Emondts, der hier nicht zu sehen ist.

Nach diesem haben wir den Versuch „Identifizierung von Aminosäuren mittels Dünnschichtchromatografie (DC)“ unter Aufsicht von Frau Wittlinger im Chemieraum durchgeführt. Hierbei war auch große Vorsicht geboten, da wir mit konzentrierten Säuren gearbeitet haben.

Zum Schluss haben wir die „Nachweisversuche zu Proteinen“ durchgeführt. Zu diesem Thema haben uns die betreuenden Lehrer ganze sieben Versuche zum Experimentieren gegeben vorbereitet: Hitzedenaturierung von Eiweiß, Säuredenaturierung von Eiweiß, Xanthoprotein-Reaktion (Lehrerversuch), Stickstoff-Nachweis im Eiweiß, Schwefel-Nachweis, „Aussalzen“ von Eiweiß und den Versuch „Ausfällen von Eiweiß“.

All diese Versuche konnten unter Aufsicht von Herrn Forneas durchgeführt weden, bis auf eine Ausnahme: Die Xanthoprotein-Reaktion wurde von Herrn Emondts durchgeführt, weil dies  unter einem Abzug zu absolvieren war.

Meiner Meinung nach war der Labor-Tag ein großer Erfolg, da ich sehr viel Vergnügen hatte und sehr viel dazu gelernt habe. Das Arbeiten mit den hochwertigen Werkzeugen fasziniert mich immer noch, da ich wusste, dass uns diese Möglichkeit nicht immer geboten werden wird und außerdem hat es unheimlich viel Spaß gemacht. Somit freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Labor-Tag.

 

02. Februar 2018 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Zur Desktop Ansicht wechseln