Drei Monate in Dorchester County, Maryland: „Eine unglaubliche Erfahrung!“

Gleich beide Plätze für den dreimonatigen Austausch des Partnerschaftsvereins des Kreises Düren mit Dorchester County, Maryland, USA gingen im Rahmen eines strengen Auswahlverfahrens in diesem Jahr an Schüler*innen unserer Schule: Kiara Unger und Merlin Becker reisten gemeinsam mit unserer Gruppe für den dreiwöchigen Austausch kurz vor den Herbstferien zunächst nach New York und von dort weiter in den Partnerkrteis des Kreises Düren.

Zwei Tage vor Beginn der Weihnachtsferien durften wir sie dann wieder hier in Kreuzau begrüßen. Hier der Bericht von Kiara – und ein paar Bilder vom Aufenthalt der beiden. Dem herzlichen Dank an den Partnerschaftsverein schließt sich die Schule gerne an!

Nachdem die Schüler*innen des zwei-wöchigen Aufenthalts, Frau Preetz und Frau Bossen uns verlassen hatten, ging unser eigenständiger Aufenthalt erst richtig los. Am ersten Nachmittag widmeten wir uns dem Papierkram, bei dem wir auch unseren Stundenplan für die Schule erstellten. Neben den unumgänglichen Schulfächern, wie Mathe und Englisch wählte ich Theater, World History und Psychologie.

So sieht man schon an den Schulfächern, dass die Schulen sich sehr unterscheiden:

  1. Man muss von 8 Uhr morgens bis 15 Uhr nachmittags durchgängig anwesend sein.
  2. Stundenausfälle gibt es nicht. Selbst an Randstunden gibt es vertretende Ehrenamtliche, welche die Klasse beaufsichtigen.
  3. Die Schule hat keine Fenster, sodass nur Lampen und Lichterketten den Raum erleuchten.
  4. Eine Klimaanlage ersetzt die Frischluft von draußen.
  5. Auch in der Pause (30 min Frühstückspause; nach jeder Schulstunde (58 min) 5 min Pause) hatte man keine Möglichkeit das Gebäude zu verlassen.
  6. Um eine Klasse zu verlassen, um beispielsweise ins Bad/ in die Mediothek o.ä. zu gehen, benötigt man von dem Lehrer einen Study-Hall-Pass, um anderen Lehren oder dem Sicherheitsdienst nachweisen zu können, dass man entschuldigt ist und die Erlaubnis hat, in diesem Moment nicht im Unterricht zu sein.
  7. Jeder Schüler hat außerdem ein Schließfach und somit geht jeder nur mit den benötigten Materialien und einer Flasche Wasser zum Unterricht.
  8. Die Schule bietet viele unterschiedliche Sportmöglichkeiten nach der Schule an. Merlin nahm am Track- und ich am Cheerleading-Training teil.

Doch der Schulbesuch war nur eine nebensächliche Angelegenheit neben all den tollen Ausflügen. Dazu gehörten die Übernachtungen in Baltimore, Ocean City, Virginia oder New York.

Kurz zusammengefasst:

  • In Baltimore erkundeten wir die Stadt, gingen ins Kino und besuchten einen originell deutschen Weihnachtsmarkt. Somit hatten wir die Möglichkeit ein wenig deutsche Kultur in Amerika zu erklären. Doch das war nicht die einzige Sache. Einmal kochte ich Möhrengemüse und ein anderes Mal zusammen mit Merlin Reibekuchen. Zwei Gerichte, die man in Amerika nicht kannte.
  • Ocean City ist ein Ort, wie der Name schon sagt, direkt am Ozean. So genossen wir zwei Tage bei strahlender Sonne direkt am Strand. Das Haus, in dem wir untergebracht waren, hatte einen Blick auf den Ozean, sodass man das Gefühl eines Sommerurlaubes im Herbst hatte.
  • Zudem hatten wir die Ehre, zwei große Feste mit unserer Gastfamilie zu feiern: Halloween und Thanksgiving. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben kann, aber ich kann eines sagen: „Es war anders als gedacht, aber voll schön!“
  • Welcher Schüler mag keinen Freizeitpark? Also war Williamsburg in Virginia das reine Paradies. „Busch Gardens“ so heißt der Freizeitpark, war weihnachtlich dekoriert und vermittelte Mitte November schon eine Weihnachtsatmosphäre. Von diesem Augenblick hörten nicht nur wir, sondern ALLE: Weihnachtsmusik. Ob einem das gefällt, ist Ansichtssache. ; )

Unsere kleine große Reise rundeten wir dann mit einem weiteren Wochenende New York ab. Nachdem wir mit den anderen Schüler*innen unserer Schule schon viele Dinge gesehen und durchlebt hatten, verbrachten wir weitere Stunden auf dem Times Square, gingen durch den Madison Square Garden und verbrachten die Abende damit, uns Musicals („School of Rock“ und „Kinky Boots“) anzusehen.

Nach vielen aufregenden Ausflügen und intensiven Gesprächen war es dann schon Zeit für den Abschied, der uns nicht einfach gefallen ist. Doch natürlich freute man sich wieder auf die Familie und Freunde! ; )

Doch eines kann ich definitiv sagen: Wir haben jede Menge Erfahrungen gesammelt, die uns keiner mehr nehmen kann. DANKE, dass der Partrnerschaftsverein uns diese Erfahrung ermöglicht hat und dass die Schule uns für diesen Aufenthalt freigestellt hat!

04. Januar 2019 Autor:  Wolfgang Arnoldt 1 Kommentar
  • Anonymous sagt:

    Kurz knapp präzise.. bemerkenswert.. dieser Bericht.. macht neugierig auf persönliche Gespräche… es ist einfach gut, dass wir im Kreis Düren diesen Austausch ermöglichen können, dass die Schule so eine engagierte Mitarbeit leistet und dass ich als gewählter Kommunalpolitiker einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, indem ich diese Partnerschaft absolut unterstütze.

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