Auf Augenhöhe mit dem Profi – Spannungen-Pianist Aaron Pilsan besucht unsere Schule

Viel Fahrerei nahm der Pianist Aaron Pilsan in Kauf, um am vergangenen Montag, 18. Juni, Gast des Gymnasiums Kreuzau zu sein: Zwischen Auftritten und Proben in Heimbach beim Festival „Spannungen“ (spannungen.de) und einem Konzert am selben Abend in Stuttgart besuchte er Schülerinnen und Schüler, um sich mit ihnen auszutauschen und zu musizieren. Er spielte Teile seines Repertoires vor und kam schnell mit seinem Publikum ins Gespräch.

Unsere Schüler wollten unter anderem wissen, ob er sich manchmal verspiele: „Das kommt schon immer wieder mal vor,“ antwortete der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Österreicher. „Aber oft merkt man es dann nur selbst.“

Ob er manchmal aufgeregt sei, interessierte seine jungen Zuhörer ebenfalls: „Natürlich – vor jedem Auftritt. Aber man gewöhnt sich daran. Und es hängt nicht davon ab, wie viele Menschen im Publikum sitzen.“

Aaron Pilsan begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. Er studierte am Mozarteum Salzburg und ist zurzeit Protegé von Lars Vogt. Pilsan wurde durch die Schweizer Orpheum Stiftung gefördert, ist Stipendiat der Mozart Gesellschaft Dortmund und wurde im August 2017 mit dem Förderpreis Deutschlandfunk ausgezeichnet.

Diese Erfolge hat er sich erarbeitet: Auf die Frage, wie lange er übe, gab er vier bis fünf Stunden täglich an. Das komme natürlich darauf an, ob er zu Hause oder unterwegs sei, was oft vorkomme.

Gerne beschrieb Pilsan unseren Schülerinnen und Schülern auch, wie er zum Klavierspiel fand: Er habe mit fünf Jahren in der musikalischen Früherziehung einmal das Glück gehabt, dass er mit seiner Musikschullehrerin alleine viele Instrumente habe ausprobieren dürfen. Und da habe ihn das Klavier am meisten fasziniert.

Begleitet wurde Aaron Pilsan von Paula Schipperges, die das Projekt Rhapsody in School (rhapsody-in-school.de) im Kreis Düren mit organisiert. Einige der anwesenden Schülerinnen und Schüler kannten sie auch, weil sie ihre Lehrerin an der Grundschule Heimbach gewesen war.

Schulleiter Wolfgang Arnoldt bedankte sich am Ende des Besuchs herzlich bei Aaron Pilsan, auch dafür, dass er den Termin am Gymnasium Kreuzau in seinem ohnehin schon vollen Kalender untergebracht hatte.

Die von dem künstlerischen Leiter des Heimbacher Festivals, Lars Vogt, ins Leben gerufene Initiative Rhapsody in School organisiert nach eigenen Angaben Begegnungen zwischen insgesamt 441 Musikern und Schülergruppen.

20. Juni 2018 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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