Wir feiern die 15!

„Das ist schon beeindruckend, was die Schule auf die Beine stellt!“, staunt Frau S., deren Sohn neuerdings das 5. Schuljahr des Gymnasiums besucht. Zwar hatte sie wie alle Eltern des 5. Jahrganges die Schule schon zweimal besucht, doch die Lebendigkeit und Vielfalt der neuen Schule ihres Sohnes hatte sie so noch nicht erlebt.

Ähnlich erging es vielen Eltern. Denn was die Kinder mittags zu Hause über ihre Schule erzählen – wenn sie das überhaupt tun – ist nur ein Ausschnitt der Schulwirklichkeit. Und so waren die Eltern, die in großer Zahl am Samstag zum Schulfest kamen, beeindruckt von der Vielfalt: Neben dem für ein Schulfest typischen Speisen- und Getränkeangebot hatten viele Klassen und Schülergruppen ein buntes Spiel- und Unterhaltungsprogramm auf die Beine gestellt. Malen, Schminken, Bobbycarfahren – Angebote für die kleinen Gäste gab es ebenso wie die Suche nach Spuren aus der Römerzeit, Tanzdarbietungen und Theaterspiel. Im Hause hatten die neuen Fünftklässler, die gerade erst vier Wochen „dazu gehören“ einen großen Flohmarkt aufgebaut. Geisterbahn, Wurfbude und Chill Out Area zogen im ersten Stock die Besucher an. Daneben nutzte die Schülerschaft die Gelegenheit, vom ganz normalen Schulleben einiges zu präsentieren: Die Leistungskurse Chemie zeigten Experimente aus dem Unterricht, die Eltern konnten sich über die verschiedenen Austauschprogramme informieren und im Physikraum vermittelten die Schüler des Physik-Technikkurses ihren Mitschülern, wie man Schaltungen lötet.

Das vielfältige Angebot, zu dem auch die Auftritte des Zirkus und zweier Rockbands auf der großen Innenhofbühne gehörten, fand großes Interesse. Wie bei vergangenen Festen war die Cafeteria wieder Treffpunkt für alle Gäste. „Mehr als 140 Kuchen haben die Eltern gespendet!“, staunte Frau Preiß, eine der Lehrerinnen, unter deren Regie die Cafeteria betrieben wurde. Und als das Fest vorüber war, konnte sie es kaum fassen: „Da ist kein Krümel mehr übrig!“ Offensichtlich fühlten sich die Gäste in der Cafeteria sehr, sehr wohl, wofür auch eine große Ausstellung von Bildern aus Kreuzau sorgte, die der Geschichts-Kurs des Kollegen Maurin auf die Beine gestellt hatte und die insbesondere bei der älteren Generation große Aufmerksamkeit fand. Das französische Bistrot und die Live-Musik vervollständigten das Angebot. „Es ist einfach schön, sich in der Schule auch einmal ungezwungen treffen und unterhalten zu können!“, fand Frau S., „das ist was anderes als beim Sprechtag! Und die Lehrer alle mit Namensschildern auszustatten – wirklich eine tolle Idee! Da kann man die mal kennen lernen, von denen Mittags immer die Rede ist“, grinste sie.

Und als dann gegen 17 Uhr das Ende kam, waren alle sehr zufrieden mit dem Fest. Das Wetter hatte mitgespielt und das große Engagement vieler Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie des Lehrerkollegiums hatten für ein rundum gelungenes Fest gesorgt.

von Wolfgang Röther

07. September 2008 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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