Unsere Volleyballer ganz weit vorne bei Landesmeisterschaften

Einschwören auf den Sieg: Unsere Schulauswahlmannschaft kämpfte bis zuletzt, um zum Finale des Bundeswettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ nach Berlin fahren zu können.

Mit „We are the Champions“ aus ihren Lautsprechern begrüßte am vergangenen Freitag das Technik-Team unsere Volleyball-Schulauswahl mit ihren Lehrern Jana Winkler und Holger Meuter sowie dem langjährigen Team-Betreuer Alexander Müller, als sie nach dem Turnier der besten Schulmannschaften Nordrhein-Westfalens in Marl als Vize-Landesmeister in der Wettkampfklasse „Jungen WK III“ wieder in der Schule waren. Auch wenn es nicht ganz für ein Ticket zum Finale in Berlin gereicht hatte, war die Stimmung gut bei Aaron Wälde, Julian Winterscheidt, Luce Kuhlemann, Marius Valter, Max Poth, Tobias Müller und Tom Becker.

Die Niederlage im dritten Satz des Finales trübte die gute Stimmung der ihnen zujubelnden Mitschüler auf dem Schulhof genauso wenig: Im Anschluss an eine verkürzte erste Stunde gratulierte die Schulgemeinde den erfolgreichen Volleyballern. Die standen auf dem Dach der Schulmensa und ließen sich hochleben. Mit Pokal des Kreises Düren eigens angereist war Holger Meisenberg vom Schulverwaltungs- und Sportamt, um die Mannschaft zu beglückwünschen, die sich beim Turnier in Marl zwei Tage zuvor so wacker geschlagen hatte.

Schon früh am Mittwochmorgen waren die Jungs aufgebrochen, um möglicherweise beste Schulmannschaft von Nordrhein-Westfalen zu werden. Austragungsort der Finalrunde war das Albert-Schweizer Gymnasium in Marl im nördlichen Teil des Ruhrgebiets.

Nach der offiziellen Eröffnung durch den Bürgermeister von Marl und dem Vertreter der Bezirksregierung Düsseldorf begann das Turnier. Die Kreuzauer Mannschaft spielte zunächst in ihrer Gruppe gegen die Vertreter des Gymnasiums aus Wilmsdorf. Dieses Spiel konnte sehr souverän gewonnen werden und alle mitgereisten Kreuzauer Spieler kamen zum Einsatz.

Im zweiten Vorrundenspiel trafen unsere Jungs auf die Vertretung des Carl-Humann Gymnasiums aus Essen. In einem erstklassigen und emotionalen Match ging das Kreuzauer Gymnasium als Sieger vom Platz, sehr zur Überraschung von vielen Zuschauern und Trainern, die mit dieser starken Mannschaftsleistung aus Kreuzau nicht gerechnet hatten.

Mit diesem Sieg qualifizierten sich die Jungs um Mannschaftskapitän Julian Winterscheidt für das Endspiel in der Wettkampfgruppe III, in der die Auswahl vom Reismann-Gymnasium aus Paderborn sie erwartete.

Dieses Finalspiel machte seinem Namen alle Ehre, denn was die beiden Finalisten den zahlreichen Zuschauern boten, war Volleyball vom Allerfeinsten.

Den ersten Satz mussten die Kreuzauer noch knapp an die Paderborner abgeben. Mit kleineren taktischen Änderungen gelang es dann den zweiten Satz deutlich zu gewinnen, so dass der Tie-Break die Entscheidung bringen musste. In diesem dritten Satz konnten die Kreuzauer eine zwischenzeitliche Führung nicht nutzen und verloren nur ganz knapp mit 15:13.

Die Enttäuschung der sieben Spieler war verständlich, da man quasi schon mit einem Bein im Zug nach Berlin, zum Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“, stand. Aber spätestens bei der Siegerehrung, die unter anderem vom Sportdirektor des Westdeutschen Volleyballverbands durchgeführt wurde, sah die Welt wieder ein wenig freundlicher aus.

Auf der Rückfahrt nach Kreuzau hatten die sieben Spieler das Motto ausgegeben: „Nach dem Finale ist vor dem Finale“, so dass die Vorbereitungen für eine erfolgreiche Schulmeister-Meisterschaft im Jahr 2020 mit bester Motivation beginnen können.

12. Februar 2019 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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