Sicherheitsrat lehnt Syrien-Resolution ab – Q2 simuliert UN-Sitzung

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. aus Bonn war heute zu Gast am Gymnasium Kreuzau. Gemeinsam mit allen Q2-Kursen des Fachs Sozialwissenschaften simulierten die Moderatoren eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler eine Rolle bekommen: Sie vertraten zum Beispiel eines  der ständigen Sicherheitsratsmitglieder Großbritannien, Frankreich, China, Russland oder die USA. Weitere Gruppen erarbeiteten sich in einer Vorbereitungsphase vor der Sitzung die Positionen von nicht-ständigen Mitgliedsländern wie zum Beispiel Ägypten, Deutschland oder der Türkei. Unter den beobachtenden Gruppen vertraten einige Schüler unter anderem das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR.

  • Der simulierte UN-Sicherheitsrat tagte unter Vorsitz von Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. im Mehrzweckraum unserer Schule.

Den Gruppen lag der Entwurf für eine Resolution, also ein Beschlusspapier, des Sicherheitsrats vor. In der nachgestellten Sitzung rangen die Gruppen um Änderungen des Textes. Schließlich kam die Endfassung zur Abstimmung – und fiel durch. Die Gruppe in der Rolle der Russischen Föderation hatte in die Endfassung einen Satz eingebracht, der die UN zur Unterstützung des Dikators Assad im Kampf gegen die Terrororganisation IS aufforderte – dem konnten insbesondere die Vetomächte Frankreich, Großbritannien und USA nicht zustimmen.

20. Dezember 2017 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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