Senioren besuchen Installationen zu ihren Erinnerungen

DSC_1150Nach vielen und intensiven Gesprächen hatten sich die Schülerinnen des Kunst-Leistungskurses des Gymnasiums Kreuzau daran versucht, den Erinnerungen von Seniorinnen und Senioren in Installationen einen künstlerischen Ausdruck zu verschaffen. Bereits bei der Eröffnung des Kunstsalons am 6. Februar zeigten sich die zahlreich erschienen Besucher sehr beeindruckt von den aufwändigen Arbeiten der Jugendlichen.

Am Dienstag, dem 14.02. nun waren drei der Senioren aus dem Pflegeheim St. Andreas in Kreuzau im Mehrzweckraum des Gymnasiums zu Besuch um sich selbst ein Bild davon zu machen, wie die Jugendlichen ihre Lebenserinnerungen verarbeitet und gestaltet hatten.

In einer großen Runde bei einer Tasse Kaffe erläuterte Kunstlehrerin Janina Loose den Gästen, wie ihre Schülerinnen die Berichte und Eindrücke aus den Gesprächen in den Installationen umgesetzt hatten, und berichtete von den sehr beeindruckten Reaktionen der Besucher des Kunstsalons.

Die Schülerinnen steuerten weitere Berichte von Gesprächen beim Kunstsalon bei und stellten noch einmal eindrucksvoll heraus, welche Bedeutung die Begegnung mit den Seniorinnen und Senioren und der gemeinsame Weg für sie gehabt habe. Und sie bedankten sich ausdrücklich für das große Vertrauen, dass die Snioren in sie gesetzt hätten, indem sie ihnen ihre zum Teil sehr persönlichen Erinnerungen anvertrauten.

Schulleiter Wolfgang Arnoldt bedankte sich ebenfalls bei den Gästen und stellte heraus, dass die Beschäftigung der Jugendlichen mit den Erinnerungen älterer Menschen gerade an die Zeiten von Krieg und Entbehrungen eine Bedeutung habe, die weit über das Erlernen künstlerischer Dinge hinausgehe.

Schließlich sahen sich die Besucher noch die drei aus ihren Erinnerungen entstandenen Installationen genauer an und ließen sich von den Jugendlichen erklären, welche Überlegungen und Empfindungen sie auf welche Weise auszudrücken versucht hatten. Dass da durchaus mehr als nur beeindruckende Installationen entstanden waren, zeigte sich noch einmal, als beim Abschied bei einigen auch ein paar Tränen flossen.

14. Februar 2017 Autor:  Wolfgang Arnoldt 0 Kommentare

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