Schulpflegschaft diskutiert

Zu Beginn stellte der Schulleiter die aktuelle Situation vor: Wie ist die Lehrerversorgung, wie wird sie voraussichtlich im nächsten Schuljahr sein und wieviel Nachmittagsunterricht wird dadurch überhaupt nur möglich. Dabei ist das kommende Schuljahr ein Übergangsjahr: Die Mensa wird im Herbst begonnen und zum Schuljahresbeginn 2010/11 fertig gestellt, die absolute Verpflichtung zur einstündigen Mittagspause für alle Schülerinnen und Schüler der Sek. I besteht erst ab dem 1. Februar 2011

Die Diskussion machte deutlich, dass den Eltern an einer verlässlichen Regelung gelegen ist: An welchen Tagen wird es Nachmittagsunterricht geben und an welchen bleibt Zeit für die anderen Freizeitangebote wie z.B. Musikschule oder Sportverein? Wie wird die Hausaufgabenregelung verlässlich in der Schule umgesetzt? Eltern- und Lehrerschaft sind darin einig, dass der Nachmittagsunterricht unbedingt Qualität behalten muss.

Für das Übergangsjahr empfahl die Schulpflegschaft dann mit sehr großer Mehrheit, die Mittagspause im nächsten Jahr auf 25 Minuten auszudehnen und den Schülerinnen und Schülern dafür zwei Aufenthaltsräume zur Verfügung zu stellen. Der verpflichtende Nachmittagsunterricht soll dann auf zwei Tage konzentriert werden, damit die anderen für beide Seiten, Schüler wie Lehrer, unterrrichtsfrei sind.

Im zweiten Teil informierte der Schulleiter mit Hilfe einer Präsentation darüber, wie derzeit in der Schule über eine Veränderung der Zeitstruktur von Unterricht diskutiert wird. Es wird darüber nachgedacht, mit dem Beginn des Schuljahres 2010/11 ein anderes Zeitraster einzuführen. Die verschiedenen Modelle (60-, 70- oder 90-Minuten Lerneinheiten) wurden vorgestellt und im Detail erläutert, so dass die Elternschaft sich ein Bild machen konnte. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen, auch wenn in der Lehrerschaft die Tendenz ganz deutlich ist, vom 45-Minuten-Unterricht zu längeren Einheiten zu wechseln. Die Diskussion wird mit Beginn des kommenden Schuljahres fortgesetzt.

Die Präsentation finden Sie hier.

25. Mai 2009 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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