Pubertät – wenn Eltern schwierig werden

Von unserer Lehrerin Tina Wittlinger

Zu einem Elternabend mit dem Titel „Pubertät – wenn Eltern schwierig werden“ fanden sich am 27. April 2017 rund 50 Eltern von Schülerinnen und Schülern des sechsten und siebten Jahrgangs ein. Die Referentin zu diesem Thema, Petra Müller, machte deutlich, dass die Veränderung der Jugendlichen nicht nur äußerlich passiert, sondern dass auch auf seelischer und geistiger Ebene Umbauprozesse ablaufen. Mit diesem Wissen kann man als Eltern mehr Verständnis für die Gefühlschwankungen aufbringen. Auch die „vergessenen“ Arbeitsaufträge („Bring bitte den Müll nach draußen“) und „verlorene“ Gegenstände, wie Jacken und Turnschuhe, lassen sich besser einordnen.

Müller stellte ihren Zuhörern das Kommunikationsmodell der „vier Seiten einer Nachricht und das 4-Ohren-Modell“ von Schultz von Thun vor. Es ermöglicht, Kommunikation allgemein, aber gerade in dieser Zeit zu entschärfen. Wichtig, sei es, im Gespräch zu bleiben und zu vermitteln, dass die Jugendlichenr nach wie vor geliebt sind, sagte Müller.

Sicherlich leistete die Referentin mit ihrem Vortrag einen Beitrag dazu, der Pubertät mit mehr Gelassenheit zu begegnen und darauf zu vertrauen, dass die Früchte, die man in den Jahren vor der Pubertät gesät hat, in dieser schwierigen Zeit die Beziehung zwischen Eltern und Kindern tragen.

08. Mai 2017 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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