„Partnerschaft in Sand“ – außergewöhnliche Aktion auch im WDR gezeigt

Große Konzentration, manches Nachdenken und eine große Zahl auf ihre Art ganz besonderer Bilder – so lässt sich zusammenfassend unsere Aktion „Partnerschaft im Sand“ mit dem Künstler Ira Marom und Kreuzauer Flüchtlingen beschreiben.

Wir haben einige Impressionen in einer Diaschau zusammengestellt.

Und hier geht es zum Beitrag im WDR vom 22.06.: https://vimeo.com/172527902

Weitere Informationen – u.a. auch zu den Sponsoren unserer Aktion, bei denen wir uns auch an dieser Stelle herzlich bedanken möchten – enthält unsere Pressemeldung zur Präsentation des Sandteppichs am 23.06.2016.:

Vergängliche Bilder in Sand – außergewöhnliche Kunstaktion am Gymnasium Kreuzau

Vier Tage lang hatten fast 400 Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Kreuzau mit dem deutsch-israelischen Künstler Ira Marom und Kreuzauer Flüchtlingen daran gearbeitet, am 23. Juni wurde die dabei entstandene ca. 30 qm große  Collage aus Portraits in Sand präsentiert.

„Wir sind alle gleich – und wir sind alle imperfekt, alle vergänglich.“ So fasst der Medienkonzeptkünstler Ira Marom die Grundidee seiner „Parternerschaft in Sand“ zusammen, für die er eigens ein Verfahren zur Übertragung von Fotografien auf mineralische Oberflächen entwickelt hat. Aus der Zusammenarbeit der Schule mit der Kreuzauer „Welcome“-Initiative war die Idee für sein bisher größtes Projekt entstanden, an dem zwischen dem 20. und 23.06. insgesamt 16 Klassen und Kurse am Gymnasium Kreuzau teilnahmen.

„Nachdem wir im November und Januar unseren älteren Schülerinnen und Schülern schon an zwei „Tagen für Flüchtlinge“ vielfältige Informationen und eine Begegnung mit in Kreuzau lebenden Flüchtlingen ermöglicht hatten, fanden wir die Idee einer solchen Aktion zum Abschluss des Schuljahres, die Kopf, Herz und Hand gleichermaßen anspricht, sehr passend.“, stellte Schulleiter Wolfgang Arnoldt anlässlich der Präsentation des „Sandteppichs“ fest. Zahlreiche Kreuzauer Flüchtlinge waren an der Aktion beteiligt, brachten auch eigene Portraits in den Sandteppich ein, zeigten den Kindern und Jugendlichen, wie sie ihre eigenen Portraits gestalten konnten, und halfen vor allem dabei, die so empfindlichen Portraits mit der nötigen Behutsamkeit zu der großen Collage zusammenzufügen.

Schulleiter Arnoldt dankte bei der Präsentation dem Künstler und seinem Team, den Flüchtlingen und der Kreuzauer Welcome-Initiative sowie den Förderern, die eine solche Aktion erst möglich gemacht hätten: Neben der Firma May + Spies, der Sparkasse Düren und der Volksbank Rureifel hob er insbesondere die Papierfabrik Niederauer Mühle hervor, die außer durch eine großzügige Spende auch mit der Bereitstellung von über 100 Einwegpaletten, auf denen die Sandbilder präsentiert wurden, das Projekt unterstützt hatte.

Der Sandteppich kann noch bis zum 6. Juli besichtigt werden (Anfragen bitte unter 02422-94160 an das Sekretariat). Dann soll er in einer symbolischen Aktion aufgelöst und der Sand teilweise dem Wasser der hinter dem Schulgelände verlaufenden Rur übergeben werden.

 

25. Juni 2016 Autor:  Wolfgang Arnoldt 0 Kommentare

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