Osteuropa-Wettbewerb: Doppelsieg mit Kunstwerken im Stil des „Blauen Reiters“

Gleich zwei Kunstwerke von Schülerinnen der Qualifikationsphase 1 überzeugten die Juroren beim diesjährigen Osteuropa-Wettbewerb der Landesregierung: Merle Breuer und Annika Poschen hatten Bilder im Stil des „Blauen Reiters“ um den russischen Maler Wassily Kandinsky gemalt und eingereicht.

Einen ihrer Freunde konnte Merle Breuer als Modell für diesen Wettbewerbsbeitrag gewinnen.

„Ich hatte mich entschieden, ein Portrait eines Freundes von mir zu malen,“ berichtet Merle Breuer, die mit ihrem Bild eine Siegprämie über 100 Euro gewann. „Denn die Mitglieder des Blauen Reiters haben sich oft gegenseitig abgebildet. Dabei haben sie versucht den Charakter oder eine Stimmung einzufangen.“ Welche Ideen die Künstler des “Blauen Reiters” außerdem entwickelt haben, erklärt ein Video aus unserem Kunst-Unterricht, das die Schülerin Mischa Bonn zur Verfügung stellt:

Während das Kunst-Publikum zu Kandinskys Zeiten teils wütend auf dessen Werke reagierte, befanden die Veranstalter des Osteuropa-Wettbewerbs die Werke von Merle Breuer und Annika Poschen für preiswürdig.

Gleich zwei Schülerinnen unserer Schule haben beim Wettbewerb “Begegnungen mit Osteuropa” überzeugt.

Bei Annika Poschens preisgekröntem Werk ging es weniger um Menschen als vielmehr um eine Katze: „Das Bild soll eine gewisse Schalkhaftigkeit ausdrücken, die man von Katzen kennt,“ erklärte sie. „Das ganze Werk soll eine dynamische Wirkung haben und aussagen: Einer Katze kann man nie vertrauen.“

“Einer Katze kann man niemals trauen”, sagt Annika Poschen über ihr Motiv.

„Traumhaftes Europa“ war das diesjährige Motto des internationalen Wettbewerbs. Er wird  jährlich vom Land Nordrhein-Westfalen veranstaltet und lädt ein, Nordrhein-Westfalen und die Länder Osteuropas in den Bereichen Kunst, Musik, Tanz, Literatur, Politik/Wirtschaft, Geschichte und Geographie zu erkunden. Die Schülerinnen und Schüler können so ihr Wissen über die Lebensweise der Menschen dort und hier erweitern und sollen neue Wege der Freundschaft und des Miteinander im Herzen Europas finden.

20. Mai 2021 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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