Onlinetagebuch aus den USA

24.9 Abflug
Dieser Tag des Abfluges allein war schon ein richtiges Abenteuer.
Wir traffen uns um 8 Uhr am Flughafen Duesseldorf, wo wir einige Zeit später herzlichst von unserern Familien verabschieden wurden.
Nachdem wir die erste von unzaehligen Sicherheitskontrollen durchquert hatten, saßen wir im Flugzeug nach London. Wir genossen den Flug, obwohl die Plätze nicht wirklich gemütlich waren. Unglücklicherweise mussten wir ersteinmal aufgrund starker Windböhen über London kreisen, bevor wir den wirklich holbrigen Landeanflug antraten. In London angekommen, wechselten wir schnell das Flugzeug und fanden uns in einem kompfortabelen British Airways Jumbo wieder, der neben gratis Socken und Zahnpasta auch einen Fernsher pro Person im Sitz des Vordermannes anzubieten hatte.
Aufgrund dieser Aufmerksamkeiten verging der Flug buschstäblich wie im Fluge.
Nachdem wir in Amerika gelandet waren, war nur noch eine Sache Thema, ‘wie sind die Gasteltern?’
Wenige Minuten spaeter wurde unser Nachdenken jedoch durch den Umstand,dass manche Koffer immer noch in London waren und manche von uns ohne Unterhose und Waschzeug dastanden, unterbrochen.
British Airways versprachen den Betroffenen die Koffer norgen nachzuschicken (nach zwei Tagen kamen sie an) und stellten ihnen einen check von 50$ aus.
Den Rest des Abends (es war c.a 18 Uhr) verbrachten wir bei unseren Gasteltern, die soweit ich gehoert habe, alle nett, wenn nicht sogar ‘amazing’ sind.

Ausflug nach Washingtion DC:

Und noch eine andere Perspektive vom Flugtag:
Die Hinfahrt
Endlich war er da… Der Tag auf den wir seit den Sommerferien gewartet hatten. Unsere Fahrt nach Amerika stand endlich bevor. Nachdem die amerikanischen Austauschschueler bei uns gewesen waren, wir Berge von Papieren hatten ausfuellen muessen und ich die Nacht davor nicht wirklich geschlafen hatte, freuten wir uns nun endlich auf den Flug. Doch zuerst mussten wir noch eine sich unheimlich in die Laenge ziehende Wartezeit auf uns nehmen: Wir trafen uns um 8 Uhr und konnten erst um 11 losfliegen. Das Flugzeug stellte sich als nicht wirklich komfortabel heraus und sah auch auf den ersten Blick nicht besonders sicher aus – Nicht sehr gut fuer jemanden wie mich, der noch nie geflogen war. Jedenfalls starteten wir mit „kleiner“ Verzoegerung, bekamen zwischendrin einen kleinen Snack (der und wirklich nicht satt machte) und Getraenke und landeten dann Gott sei Dank problemlos und nur mit ein paar Luftloechern in Londern Heathrow. Dort mussten wir uns erstmal sputen, um unseren Anschlussflug nicht zu verpassen, bei dem wir immerhin so spaet ankamen, dass sie noch nicht mal unsere Adresse in den USA haben wollten, wovon wir fest ausgegangen waren. Natuerlich aenderte unser Zuspaetkommen nichts an den Sicherheitsvorkehrungen, wonach wir sogar unsere Schuhe ausziehen mussten: Gepiept hats trotzdem bei Vielen.
Das zweite Flugzeug – Unser Flugzeug nach Amerika (8 Stunden Flug) – war dann schon wesentlich komfortabler. Wir bekamen je eine Decke, ein Kissen, Socken (Keine Ahnung, wozu), eine Minizahnbuerste mit Zahnpaste und – das Beste – Kopfhoerer fuer unsere kleinen Fernseher in den Sitzen. Wir machten es uns also bequem und versuchten die 8 Stunden moeglichst gut zu ueberstehen. Wir bekamen diesmal sogar zweimal Essen, was jedoch nicht Jedem schmeckte. Stunden spaeter, um 16 Uhr (Deutsche Zeit: 22 Uhr) kamen wir dann an und mussten erstmal Fingerabdruecke nehmen und Foto machen lassen. Und dann erlebten wir die naechste Ueberraschung: Nicht Alle Gepaeckstuecke kamen an. Dies truebte die Stimmung beim Empfang unserer Gastschueler ein bisschen. Doch nach 50 Euro, die Jeder, der einen Koffer vermisste, bekam und nachdem man uns versichert hatte, dass wir sie am naechsten Abend bekommen wuerden, konnten wir uns endlich mit den wichtigsten Dingen beschaeftigen: Unsere Gastfamilie. Nach nochmal 2 Stunden Busfahrt, bei der wir auch die groessten Fluesse ueberquerten, die ich je gesehen hatte, kamen wir dann endlich in Cambridge an und lernten unsere Gastfamilien kennen. Mir fiel auf, dass alle Haeuser irgendwie freier standen, als in Deutschland und zumeist gar keine richtigen Gaerten hatten. Schon kurz danach war jeder auf sich selbst gestellt. Ich ging jedoch schon nach einem kurzen Gespraech und dem Abendessen ins Bett. Schliesslich hatten wir einen 30-Stunden Tag hinter uns.

Mittwoch, 27.9.07

Heute waren wir morgens wieder in der Schule. Jeder folgte wieder seinem amerikanischen Austauschschueler in den Unterricht und jeder hatte wieder genau den selben selben Unterricht wie am Vortag. Es ist ueblich, dass man pro Semester jeweils jeden Tag den selben Unterricht bestehend aus vier individuellen Faechern zur selben Zeit hat.
Beim Lunch sassen wir wieder alle zusammen und haben vom jeweiligen Unterricht erzaehlt.
Wir Deutschen waeren allerdings viel lieber rausgegangen als in der Cafeteria im dunklen Schulgebaeude zu sitzen, da bereits morgens traumhaftes Wetter war.
Nach der Schule, also ab halb drei, hatten wir erstmal Freizeit. Einige waren bei sportlichen Aktivitaeten oder gingen Freunde bei ihren Gastfamilien besuchen.
Ab 19 Uhr waren wir zum Dinner eingeladen in einer grossen Halle (Sailwinds). Dort trafen wir dann alle anderen, die am Austausch teilnehmen, und noch weitere Personen aus unserer Umgebung in Deutschland. So waren unter anderen Wolfgang Spaelthahn, seine Frau, weitere Leute des Kreises Dueren und eine Musikgruppe in der schoen hergerichteten Halle vertreten.
Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend. Man unterhielt sich, lachte und tanzte.

So geht nun wieder ein langer Tag in Amerika zuende.
Viele Gruesse von hier.
Elina Becker

Donnerstag 27.09.2007
Washington DC
Gegen 8.00 Uhr sind wir mit einem gelben Schulbus in Richtung Washington DC gefahren. Nachdem wir um 10 Uhr in Washington DC angekommen sind, konnten wir zwischen dem Air und Space Museum und dem National History Museum waehlen. Wir haben uns beide fuer das Air und Space Museum entscheiden, indem wir zum Beispiel das 1. Flugzeug, ein Space Shuttle oder saemtliche Raketen aus dem Kalten Krieg sehen konnten. Anschliessend haben sich alle im Hard Rock Cafe zum Mittagessen getroffen. Nachdem Thomas eine lustige Tanzeinlage hingelegt hat, gab es fuer jeden einen Hamburger oder Cheeseburger fuer 17$!!! Als die Jungs erfuehren, dass es ein Eis gibt, wenn man Geburtstag hat, fingen ploetzlich alle an fuer Max und Daniel zu singen. Und ob mans glaubt oder nicht, die zwei haben wirklich ein grosses Eis geschenkt bekommen. Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg zum Weißen Haus. Wir hatten zwar keine Gelegentheit hinein zu gehen, jedoch war es trotzdem sehr interessant den Sitz von George W. Bush von weitem zu sehen.
Bei ca. 32 Grad ging es dann weiter zum Washington Memorial, Vietnam War Memorial, World War 2 Memorial und zum Schluss zum Lincoln Memorial.
Gegen 17 Uhr haben wir die lange und langweilige Busfahrt ueberstanden und fuhren mit Olivia und Shanes Familie zu einem kleinen Restaurant am Wasser. Abends trennten sich unsere Wege, da wir nach Hause zu unseren amerikanischen Austauschschueler fuhren.
Gruss Marion und Simon

-Freitag 28 September-
Der Schultag fing mit den morgentlichen Schulnachrichten und dem Pleadge
of Allegiance an. Darauf folgte meine Spanischstunde, die ich mit meinem
Host Ben besuchte. In der Stunde wurden Vokabel- und Grammatikaufgaben
bearbeited. Dannach gingen Ben und ich zu der Physikstunde von Mr. Mills
in der Pfeile und die dazugehoerigen Formeln behandelt wurden. Nach
Physik kam der Lunch, der ( wie hier immer ) ziemlich laut , voll und
hektisch war.
Nach dem Essen ging ich mit Josh, einem anderen Schueler
der high school zu History-English einer Kombinationsstunde der beiden
Faecher, in der wie einen Film und ein Buch ueber den Buergerkrieg
behandelten. Mir hatt die Kombination der beiden Faecher sehr gut
gefallen, da so das Lesen des Buches und die Geschichte des Civilwar
gemeinsam behandelt werden konnte. An diesem Tag hatten wir auch noch
einmal die Moeglichkeit mit John Wood (dem Schuldirektor) zu sprechen,
ihm Fragen zu stellen und unsere Erfahrungen auszutauschen. In der
bisherigen Woche auf der Schule ist uns besonders aufgefallen, dass die
Schueler keine SoMi Noten mehr bekommen und deshalb der Unterricht
einerseits lockerer andererseits aber auch ziemlich undisziplienierter
ist als in Deutschland und dass amerikanische Schulen ab der High school
keinen richtigen Schulhof mehr haben und die Schueler somit den ganzen
Tag im Gebaeude verbringen. Auf die Frage, was wir von hier mit nach Haus
mitnehmen moechten antworteten wir, dass deutsche Schulen eigene
Sportmannschaften und groessere Schulbands benoetigen.
Am Abend fand dann das lang ewartete Footballspiel der hiesigen Schule
gegen Forthill statt. Es herrschte eine wahnsinnige Athmosphere, die von
ueber 1500 Zuschauern nur noch angeheizt wurde. Bis zur Halbzeit
schafften es dei Vikings ( das team der CSD ) mit der besten Manschafft
Marylands aus Forthill mit zuhalten. Waehrend der Halbzeit waren die
Mannschaften nur einen touchdown von einnander entfernt. Doch in der
zweiten Haelfte verloren die Vikings den Anschluss und wurden geradzu
ueberrannt. Der Endstand war Forthill 50 CSD 19.

Mittwoch 3.10.2007
Frueh morgens um halb 8 erwartete man uns einigermassen wach und puenktlich (beides trat bei UNS leider nicht ein) vor der Schule, um in die aeusserst gut gefederten Schulbusse zu steigen. Nach ca. 2 h Fahrt kamen wir nun, auch endlich wachgeruettelt, in Baltimore an. Geplant war eine Fuehrung, durch das sich dort befindende Aquarium, welches wir auch frohen Mutes sofort betraten. Als erstes wurde der Souvenir-Shop ge naustens unter Betracht gezogen. Dann ging es los… wir wurden zum Beispiel durch den tropischen Regenwald Australiens und den sich hier befindenen Gebieten gefuehrt. Erstes Highlight des Tages war die Delphin-Show, welche zwar sehr kurz aber ausserst sehenswert war. Die Delphine wurden durch Ooooohh- und Ahhhh-Laute, des Publikums, kraeftigst angefeuert. Nachdem wir das Aquarium verlassen mussten, waren ca. 2 h Zeit um etwas Nahrung zu sich zunehmen. Dazu teilten wir uns in ein paar Gruppen ein und zogen los. Ein paar gingen shoppen und anschliessend in eines der dort angesagtesten Restaurants, welches wohl hier bei uns in Deutschland kaum bekannt ist (McDonald`s ). Die Anderen, worunter auch wir uns befanden, schritten zum zweiten Highlight des Tages und gingen zum Hooters (siehe: Internet). Es gab nicht nur lecker Essen und Bedienungen, sondern auch, wie schon im Hardrock Cafe, ein Geburtstagskind, welches natuerlic h nicht existierte. Diesesmal war Michael der glueckliche Auserwaehlte: Dieser bekam, zum Neid aller Anderen, ein Stueck Torte, welche er aber NATUERLICH freiwillig mit uns teilte. Nach diesem Abenteuer machten wir uns auf nach Hause, auf den bestgeteertesten Highways Amerikas. Viele Gruesse noch von hier wuenschen Jan-Carsten und Ricardo

Donnerstag, der 4. Oktober
Angefangen mit einem ruhigen Start in den Tag (1,5 Stunden mehr Schlaf auf Grund von Nebel und dadurch spaeterem Schulbeginn) besuchten wir die Elemantary School.
Als Erstes besuchten wir eine 4. Klasse, in der uns viele lustige Fragen gestellt wurden, wie zum Beispiel: Gibt es in Deutschland auch Fernsehen und Computer? oder ob unsere Spucke auch die selbe Farbe hat, wie die der amerikanischen Kinder.
Anschliessend machten wir Bekanntschaft mit einigen Kindern beim Lunch und mussten feststellen, dass selbst die kleinsten Kinder Burger essen mussten, da es keine Auswahl beim Essen gab.
Danach sind wir in den Kindergarten gekommen, wo wir freundlich empfangen wurden sind und jeder ein Patenkind zugeteilt bekommen hat. Mit diesen haben wir Bilder ausgemalt und ihnen beigebracht, wie sie sie ausschneiden. Nachher haben sie uns vorgesungen und gemeinsam haben wir ein Hoerspiel gehoert.
Nach ein paar sehr schoenen Stunden ging es zu Blackwater, einem Park, in dem wir die Natur und einige Tiere der Vereinigten Staaten begutachtet haben. Daraufhin ging es fuer einige zu einer Windmuehle und zum Abschluss des Tages grillten wir bei einem der Austauschschueler.
Somit hatten wir einen schoenen Tag mit tollem Wetter.

Hallo ihr Lieben,

heute, Montag, der 08.10.2007, haben wir einen Ausflug zur U.S. Naval Academy (NAVY) in Annapolis (der Hauptstadt von Maryland) gemacht.

Zuerst wurde n wir durch das Eingangsgebaeude gefuert, in dem Gedenktafeln haengen, die an die erfolgreichsten Sportler der NAVY erinnern. Diese fueren zurueck bis ins Jahr 1900 ! Sport ist sehr wichtig bei der Academy, sowie auch an den Highschools hier. Man kann beinahe jede Sportart lelegen; von Football bis Golf, von Baseball bis Wasserball.

Danach zeigte uns ein „Guide“ Teile der Anlage, welche wirklich unvorstellbar gross war. Bei der taeglichen „Lunchtime“ zum Beispiel, welche nur 40 Minuten dauert, werden 4000 junge Maenner und Frauen gleichzeitig versorgt!!! Die Zimmer der „Midshipmen“ und Offiziere sind dagegen wirklich unvorstellbar klein : 2 Betten, 2 Schreibtische, 2 Kleiderschraenke, ein kleines Bad mit Dusche und Waschbecken und es sind keine Fernseher erlaubt! Nachdem wir dann zuletzt alle in den „Giftshop“ eingefallen waren, ging es weiter zur „University of Maryland“ – auch in Annapolis.

Dort angekommen fuerte uns eine Studentin ueber das Gel aende – auch dieses unvorstellbar gross. Beinahe wie eine normale Stadt! Sie zeigte uns Aufenthaltsraeume, Lunchraeume, ect. und wir konnten einen kurzen Blick in einen der vielen Hoersaele werfen, indem eine Vorlesung stattfand. Auch hier wurden uns dann noch die Zimmer der Studenten gezeigt und auch hier wieder das selbe Bild, wie bei der NAVI! Ein wirklich sehr kleiner Raum fuer 2 Personen – manchmal auch 3 oder 4 Bett- Zimmer!

An der grossen Bibiothek direkt am Park des Gelaendes sortierten wir uns noch fuer ein Gruppenfoto und dann ging es wieder zum Bus, der uns zurueck zur Schule brachte. Den Rest des Tages verbrachten wir dann wie immer mit unseren Gastfamilien.

So verlief der vorletzte Tag in Maryland, wieder einmal sehr heiss (!!), informativ^^ und lustig. Unvorstellbar wie schnell die 2 Wochen vergangen sind hier!

Viele liebe gruesse aus Cambridge! Linda

03. Oktober 2007 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

Zur Desktop Ansicht wechseln