Kreuzauer Gymnasiast als Abgeordneter auf Zeit im Bundestag

Es gab richtig Wichtiges zu entscheiden: Soll die Bundeswehr eine Ausbildungsmission in einem nicht ungefährlichen fiktiven afrikanischen Staat starten? Das war das zentrale Thema von Ausschussarbeit und Plenumssitzungen der jungen Quasi-Parlamentarier, die dieses Jahr zum Planspiel Jugend und Parlament in den Bundestag gereist waren. Mit dabei war Oskar Schulz aus unserer Qualifikationsphase I. Er hat uns Fotos und seine Eindrücke aus der Hauptstadt mitgebracht. Außerdem gibt es ein Video im Netz von der Plenarsitzung, in der er neben vielen anderen auch eine Rede hielt. Sie beginnt bei einer Stunde 43 Minuten Laufzeit.

Ein Bericht aus Berlin von unserem Schüler Oskar Schulz

  • Für vier Tage Mitglied des deutschen Bundestages sein - dieser Traum ging für mich und 314 andere Teilnehmer des Projekts Jugend und Parlament für vier Tage in Erfüllung! Beim Planspiel konnten wir den parlamentarischen Alltag hautnah miterleben und uns ganz in unsere Rollen als fiktive Abgeordnete hineinversetzen.

Im Zuge des Planspiels durften wir, die Jugenddelegierten, uns frei im gesamten Bundestag bewegen. So konnten wir beispielsweise auch noch nach den regulären Besucherzeiten auf die Reichstagskuppel, die wir ganz für uns hatten und von dort den Sonnenuntergang genießen – auf jeden Fall eines vieler Highlights meiner vier Tage als Abgeordneter!

Der Sonnenuntergang über Berlin von der Reichstagskuppel aus gesehen - großes Kino!

Der Sonnenuntergang über Berlin von der Reichstagskuppel aus gesehen – großes Kino!

Was von meiner Zeit als Abgeordneter bleibt ist großer Respekt vor dem, was unsere manchmal ein wenig ungeliebten Politiker Woche für Woche in Berlin leisten – neben dem Wissen, wie man eine Krawatte wirklich richtig bindet und den vielen schönen und unvergesslichen Momenten, die ich zusammen mit neuen Freunden in Berlin erleben durfte.

Aber vor allem bleibt Dankbarkeit dafür, in einem Land leben zu dürfen, in dem wir Demokratie als schützenswertes Gut verstehen und das Wissen, dass auch meine Generation alles dafür tun wird, dass das so bleibt.

Demokratie ist harte Arbeit, das hat man schon in vier Tagen gemerkt – aber solange es Projekte wie Jugend und Parlament gibt, können wir zuversichtlich sein, dass wir immer bereit sein werden, hart für eben jene Demokratie zu arbeiten.

In diesem Sinne: Danke Deutschland für meine Berliner Tage!

 

05. Juli 2017 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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