Kabelbrand legt Schulbetrieb lahm

Nichts deutete auf einen Brand hin, als zu Beginn der zweiten Stunde im Bauabschnitt eins des Gymnasiums der Strom ausfiel. Der Unterricht lief zunächst normal weiter. Aber als der Lehrer Dr. Thomas Michalski der Ursache auf dem Grund gehen wollte, war der Flur im ersten Stock schon verraucht. Sofort wurde durch Hausmeister Klaus Richter Feueralarm ausgelöst und die Feuerwehr alarmiert.
Diese rückte dann auch zügig an und konnte im schnell evakuierten Schulgebäude einen Brand in einem Stromverteilerkasten in einem Putzmittelraum als Ursache für den Brand ausmachen. Offensichtlich hatten sich durch Kabelschächte die Rauchschwaden im Flur des Gebäudes ausgebreitet.

Mit Atemschutz gingen die Feuerwehrmänner vor, da im Gebäude hohe Schadstoffwerte gemessen wurden, die bei der Verbrennung von Kabelummantelungen entstehen. Gerade diese Luft hatten einige Schüler eingeatmet, als das Schulgebäude geräumt wurde. Sie wurden von Notärzten im Lehrerzimmer des Gymnasiums versorgt und konnten nach aktuellem Kenntnisstand nach Hause entlassen werden. Die Ursache für den Brand ist noch ungeklärt, genau wie die Frage, ob Gebäudeteile des Gymnasiums gesperrt bleiben müssen. Die Schulleitung rechnet aber damit, dass am Montag der Unterricht mit leichten Einschränkungen wieder aufgenommen werden kann. Sollte es aber zu massiven Unterrichtsausfällen kommen, werden Eltern und Schüler per Telefon und die Schulhomepage informiert werden.

20. Mai 2005 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

Zur Desktop Ansicht wechseln