Informationen zu einem Coronafall an der GGS Burgblick in Nideggen

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen, liebe Kolleg*innen,

eine Reihe von Ihnen und euch hat sicher bereits die Information erreicht, dass eine Lehrkraft der GGS Burgblick in Nideggen positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Im Sinne der Vermeidung unnötiger Ängste und unzutreffender Gerüchte geben wir die folgenden Informationen weiter:

  • Das Gesundheitsamt des Kreises Düren hat nach dem positiven Coronatestergebnis bei einer Lehrkraft der GGS Burgblick sowohl für diese als auch für eine im engen Kontakt mit ihr stehende weitere Lehrkraft eine Quarantäne angeordnet.
  • Die Klasse der positiv getesteten Lehrkraft erscheint am Montag nur zu einem vom Gesundheitsamt durchzuführenden Test aller Kinder auf das Virus in der Schule – getrennt von den Kindern der anderen Klassen.
  • Für eine weitere Klasse wird es in der Woche vom 28.09. bis 02.10. aufgrund der Abwesenheit der beiden Lehrkräfte – aber nicht wegen einer angeordneten Quarantäne – Distanzunterricht geben.
  • Für alle anderen Klassen der GGS Burgblick findet weiterhin Unterricht – z.T. nach einem an die Personalsituation angepassten Plan – statt.
  • Über alle weiteren Schritte entscheidet das Gesundheitsamt des Kreises.

Wir nehmen – auch da ja teilweise Geschwister der Nideggener Kinder unsere Schule besuchen – dies zum Anlass für die Bekräftigung einer Reihe von Hinweisen und Bitten:

  • Es entspricht dem Stand der Erkenntnisse über die Verbreitung des Virus, dass das Gesundheitsamt nur die Kontaktpersonen der sog. Kategorie 1 unter Quarantäne stellt, die einen über 15 Minuten andauernden Kontakt ohne Mund-Nasen-Schutz und ohne den notwendigen Abstand mit einer nachweisbar infizierten Person hatten (s. auch die Antworten 1 – 3 in den FAQ des Gesundheitsamtes.) Es besteht keine Veranlassung, quasi „auf Verdacht“ nun z.B. Geschwisterkinder zu Hause zu halten.
  • Angesichts der nun aber noch ein Stück weniger auszuschließenden Möglichkeit, dass sich weitere Menschen infiziert haben könnten, ist es andererseits sicher noch wichtiger, dass alle die eigene und die Gesundheit ihrer Kinder sehr genau beobachten und sich bei auftretenden Symptomen sehr genau an die bereits bekanntgemachten Empfehlungen halten, d.h. erst einmal nicht in die Schule kommen bzw. die Kinder nicht in die Schule schicken
  • … und dass wir alle vielleicht noch ein wenig konsequenter die Regeln zum Abstand und zur Händehygiene befolgen.
  • Vor allem aber bekräftigen wir angesichts der Erkenntnis, dass jeder im Falle einer Infektion möglicherweise andere infizieren kann, bevor er selbst bei sich Krankheitssymptome feststellt, den einstimmigen Appell unserer Schulkonferenz, dass möglichst alle zum Schutz anderer eine Mund-Nasen-Schutz-Maske tragen – auch im Unterricht. Die Einhaltung der Maskenpflicht bei jedem Verlassen des Sitzplatzes werden wir angesichts der aktuellen Situation sehr konsequent einfordern.
  • Schließlich verweisen das Beispiel der Situation in Nideggen und die derzeitige Praxis des Gesundheitsamtes darauf, dass eine möglichst weit verbreitete Nutzung der Masken im Fall des Auftretens einer Infektion dazu beitragen kann, die Zahl der Kontaktpersonen der Kategorie 1, für die dann eine Quarantäne angeordnet werden müsste (s.o.), so gering wie möglich zu halten.

Wir danken Ihnen und euch allen für die Mithilfe dabei, dass die Ausbreitung des Virus in unserer Schulgemeinschaft möglichst verhindert werden kann und die Folgen möglicher einzelner Infektionen in Bezug auf die Einschränkung des Unterrichtsbetriebs möglichst gering gehalten werden können.

Bleibt /bleiben Sie alle gesund!

27. September 2020 Autor:  Wolfgang Arnoldt 0 Kommentare

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