Falscher Alarm

Falschen Alarm gabs am Freitag, dem 15.3.02 gegen 9.30 Uhr, also gegen Ende der ersten Pause hieß es, das Gebäude zu räumen. Der Alarm selbst war allerdings nur im Gebäudeteil des Gymnasiums zu hören, in Realschule und Hauptschule war nichts zu vernehmen gewesen.
Nach wenigen Minuten war das Gebäude dennoch komplett geräumt und die Feuerwehr war verständigt. Sie rückte mit Leiterwagen, Löschfahrzeug und weiteren Fahrzeugen an, ebenso die Polizei. Für die Schülerschaft, die derweil auf dem Schulhof stand, sicherlich ein Schauspiel.
Da nicht erkennbar war, wodurch der Alarm ausgelöst worden war, blieb nichts anderes übrig, als den gesamten Gebäudekomplex zu untersuchen. Durch das große Aufgebot an Feuerwehrleuten ging dies dann doch rasch vonstatten, so dass die SchülerInnen um 10.10h das Gebäude wieder betreten durften.
Obwohl damit der Beginn der Klausuren der Jgst. 12 und 13 verzögert wurde, war die unfreiwillige Übung recht aufschlussreich. Sie zeigte Schwachstellen auf, die es nun zu beseitigen gilt.
Schülerinnen und Schüler sind meist recht dankbar für eine solche kurzfristige Unterbrechung des Unterrichts und die damit verbundene Abwechslung. Dennoch: Es war mal wieder ein übler Scherz. Im Keller der Realschule fand sich dann der Feuermelder, den irgend jemand eingeschlagen hatte.
Im Ernst muss man fragen, was sich jemand dabei denkt. Den Schülern, die fast dreiviertel Stunde später erst mit ihren Klausuren beginnen konnten, tut man damit keinen Gefallen. Außerdem besteht die Gefahr, dass man einen solchen Alarm irgendwann nicht Ernst nimmt, wenns ernst ist.
Auch hier erbitte ich Hinweise auf den bzw. die Täter. Ich garantiere dafür, dass sie wenigstens für die Kosten des Feuerwehreinsatzes aufkommen müssen. (Rö)
In der Zwischenzeit hat der Schulträger mitgeteilt, dass die erforderlichen Arbeiten ausgeschrieben sind und in den Sommerferien ausgeführt werden.

18. August 2007 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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