Es gibt keine peinlichen Fragen

Initiiert hatte den Besuch Biologielehrerin Martina Wittlinger, die weiß, dass man als Lehrerin im normalen Biologieunterricht schnell an Grenzen stößt. „Die Schüler öffnen sich einem Lehrer natürlich nicht so, wie sie es Experten gegenüber machen. Hinzu kommt, dass Mädchen und Jungen gemeinsam unterricht werden müssen.“ Dieses Problem gab es an diesem Vormittag nicht, da Ruth Maiß von dem Dürener Verein „donum vitae“ mit den Mädchen alleine über ihre Probleme und Fragen sprach. Sie ist immer wieder davon begeistert, dass die Mädchen selbstbewusster werden. ‚Selbstbewusstsein ist wichtig, um nicht in Situationen zu geraten, die man als Frau nicht will’, so die Beraterin.
Aber auch die männlichen Schüler fanden in Walter Oreschkowitsch von der Dürener Abteilung von Pro Familia einen sachkundigen Ansprechpartner. Ihn wundert immer wieder, dass es zum Teil ‚gefährliches Halbwissen’ rund um die Sexualität gibt. Gerade deshalb sei es wichtig, Fragen zu stellen, die man weder seinen Eltern noch seinen Lehrern stellen kann.

20. Januar 2006 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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