Die Räuber in Kreuzau

Die eigentliche Geschichte ist schnell erzählt. Franz, der zweitgeborene, missgönnt seinem älteren Bruder das Erbe und seine Verlobte Amalia. Mit List ersinnt er eine Intrige, die seinen Bruder Karl in den Tod treiben soll. Aus Wut und Enttäuschung gründet dieser eine Räuberbande, die in den böhmischen Wäldern den Kampf gegen die Obrigkeit aufnimmt. Eine gütliche Lösung ist so nicht mehr möglich, so kommt, was kommen muss: Tod und Verderben im Hause Moor.
Mit großer Überzeugungskraft und Begeisterung trugen die Schüler ihre Rolle vor, sodass sich die Zuschauer im Forum des Gymnasiums schon bald mehr als Beteiligte in diesem Chaos fühlten. Besonders die Sicherheit, mit der die jungen Darsteller die sperrigen Monologe Schillers vorführten, konnte beeindrucken. Vor allem deswegen, weil die Vorbereitung des Stückes zusätzlich zum Unterricht stattgefunden hat. Klassenlehrerin Angelika Huber freute vor allem, dass fast alle Schülerinnen und Schüler die zusätzliche Aufgabe begeistert angenommen haben, sodass alle Hauptrollen doppelt besetzt werden konnten. Der große Schlussapplaus belohnte alle Beteiligten für ihre große Mühe.

02. Juni 2006 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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