Die Kurve kratzen mit der Kraft der Mausefalle

Zwei Monate hatten die Teilnehmer auf diesen Tag hingearbeitet – gestern war es endlich soweit: Das große Mausefallen-Autorennen der neunten Klassen fand in der Sporthalle statt. Schon im vergangenen Schuljahr hatten Schülerinnen und Schüler der damals noch achten Klassen, angeleitet von Friedrich Kramer, Dr. Thomas Michalski und Philipp Forneas, Fahrzeuge mit Mausefallen als Antrieb konstruiert. Parallel erarbeiteten sie sich an Lernstationen die physikalische Theorie hinter dem Mausefallen-Versuch: Themen wie Geschwindigkeit, Reibung und Drehmoment sind viel leichter zu erfassen, wenn man das neue Wissen direkt am eigenen Rennwagen anwenden kann. Zum Beispiel liefert die gespannte Mausefallen-Feder nicht ständig die gleiche Kraft – um beim Rennen zu siegen müssen die Konstrukteure deshalb das „Hookesche Gesetz“ über Kraft in Abhängigkeit von der Federdehnung berücksichtigen.

Die Mausefallen-Rennwagen und ihre Konstrukteure.

Die drei besten Mausefallen-Rennwagen und ihre Konstrukteure.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten zu dritt oder zu viert an ihren Maschinen. Gewinner wurden schließlich Leon Heck, Julia Hensch und Eva Wirtz aus der 9d. Ihr Wagen fuhr 10, 86 Meter weit – mit der Kraft einer Mausefalle.

02. September 2014 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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