Am Ende des Austausches flossen wieder die Tränen…

Für eine Woche waren die französischen Gäste, ihre Deutschlehrerin, Frau Armelle Gilles und zwei weitere Lehrerinnen, Hélène Tilly und Michèle Chéenne, bei ihren Kreuzauer Gastfamilien und lernten so den Alltag in deutschen Familien hautnah kennen. Neben der gemeinsamen Teilnahme am Unterricht und einem ‚Kennenlerntreffen’ im ‚Treffpunkt’ in Kreuzau unternahmen die Schülerinnen mit ihren Gästen einen Ausflug nach Bonn zum „Haus der deutschen Geschichte“ und zum ehemaligen Regierungsviertel, um weitere Informationen zu ihrem Gastland zu erhalten. Aber nicht nur die große Politik, sondern auch das Kennenlernen der Region gehörte selbstverständlich zum Programm. Ein Ausflug nach Heimbach mit einer Führung durch das Jugendstilkraftwerk und eine Wanderung zum Rursee brachten den französischen Gästen die Besonderheiten unserer Region näher. Ein Besuch der Kreisstadt Düren mit einer Besichtigung des Leopold-Hoesch-Museums und eine Führung durch das Papiermuseum mit Papierschöpfen zeigten Einblicke in wichtige Schritte hiesiger industrieller Entwicklung.
Walter Stolz, Stellvertreter des Kreuzauer Bürgermeisters, begrüßte selbstverständlich auch die Austauschgruppe und ihre Begleiterinnen. Dabei gab er seinen Gästen zahlreiche Informationen über die Geschichte und die Entwicklung der Gemeinde Kreuzau.
So verging schnell eine Woche und als die Gäste an der Schule verabschiedet wurden, floss so manche Träne, ein Zeichen dafür, dass der diesjährige Austausch sehr gut verlaufen ist.
Im April erwarten dann die französischen Schüler und Schülerinnen den Gegenbesuch der deutschen Austauschpartner in ihrer bretonischen Stadt Plancoët.

26. März 2007 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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