Ein ganz besonderer Ausflug: Wildniswochenende der 6b

Unsere Klasse 6b und ihre Klassenlehrerin, Frau Voigt, hatten sich zusammen eine ganz besondere Aktion überlegt: Am vorletzten Septemberwochenende begaben sie sich – begleitet von unseren Referendarinnen, Frau Brinkord und Frau Schäfer – auf ein Wildniswochenende auf dem Zeltplatz Finkenheide in Kleinhau.

Hier ein paar Bilder …

… und der Bericht von Levi Rensinghoff:

Wir trafen uns am 22.9. nachmittags mit Frau Voigt, Frau Schäfer und Frau Brinkord am Jugendzeltplatz Finkenheide. Wir waren sehr aufgeregt und freuten uns auf das Wochenende. Am ersten Tag spielten wir. Die Jungen spielten Fußball und die Mädchen Fangen. Außerdem haben wir gegrillt.

Am Abend machten wir eine Nachtwanderung. Dazu wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppen ging mit Frau Brinkord, die nächste mit Frau Voigt und die letzte mit Frau Schäfer. Der Weg war etwa fünf Kilometer lang und ging direkt durch den Wald. Während der Nachtwanderung mussten wir Ausschau nach Karten halten, wo entweder Tiere oder ihre Fußspuren aufgedruckt waren. Die Namen der Tiere wurden auf eine WANTED-Liste geschrieben. Am Ende der Nachwanderung mussten wir den Schatz suchen, den die Tiere geklaut hatten. Als wir wieder zurück waren, haben wir die Schätze ausgepackt. Es waren Marshmallows und biegsame Stifte.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück fingen wir an das Spiel „Mörder“ zu spielen. Das geht so: Es gibt Zettel, die man ziehen muss. Auf jedem Zettel steht ein Name drauf. Jetzt muss man versuchen die Person, dessen Namen man hat, zu „ermorden“. Um jemand zu „ermorden“, muss man ihm einen Gegenstand geben, an welchem der Zettel mit dem Namen steht. Wenn die Person den Gegenstand annimmt, ist sie raus – also „ermordet“. Dann muss die ermordete Person dem Mörder ihren Zettel geben, so dass man weiß, wen man als nächsten „umbringen“ muss. Gewonnen hat am Ende die Person bzw. Personen, die noch übrig sind.

Das Spiel lief den ganzen Tag nebenbei. Während des Tages konnte man außerdem verschieden Stationen zur Wildnis machen. Wir hatten Zeit aus Holz, Eicheln, Federn und Gummis Dartpfeile und Steinschleudern zu basteln und diese dann auszuprobieren. Wir konnten Trinkbecher und kleine Schüsseln aus Papier falten, aus Kartoffeln Stempel schnitzen und mit ihnen Bilder drucken. Draußen konnte man am Lagerfeuer mit Holz schnitzen, mithilfe von Glutstücken eine Schüssel in ein Stück Holz brennen und aus Konservendosen Windlichter herstellen. Außerdem durften wir aus den Materialien auch andere Dinge basteln, die uns einfielen, z.B. Pfeil und Bogen oder Speere. Am Abend gab es dann Stockbrot und die Marshmallows von der Nachtwanderung über dem Lagerfeuer.

Als dann später alle wieder in ihren Zelten lagen, konnte man in der Ferne eine Band spielen hören. Am Morgen gab es wieder Frühstück und danach wurden wir nacheinander abgeholt. Es war ein tolles Wochenende!

03. November 2017 Autor:  Wolfgang Arnoldt 0 Kommentare

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