The American Way of Life #7: Nachtrag

Es sind noch zwei Artikel aus der New York-Zeit aufgetaucht.

 

Expedition durch New York

Nachdem wir durch das „faszinierende“
Chinatown gewandert sind und dabei interessante Eindrücke wie zum
Beispiel Frösche, Schweinsköpfe, Pekingente am Stück und
frittierte Küken, sammeln konnten, machte sich Herr Böhme
eigenständig auf die Suche nach Häagen Dazs, wobei er vergaß,
dass er 15 genervte, von Fußschmerzen geplagte, Jugendliche im
Schlepptau hatte. „Ich bin nur meiner Pflicht als
Erziehungsberechtigter nachgegangen.“, so Klausi-Mausi selber. Zu
diesem Zeitpunkt wusste die Gruppe noch nicht, dass sie dafür später
mit der nackten Wahrheit in Form von gut gebauten Männerkörpern im
Hollister entlohnt werden würden (weitere Informationen und mehr ins
Detail gehende Beschreibungen können gerne erfragt werden;)).

 

 

Im Bett mit Miss Liberty…

Im Hostel zu wohnen ist eigentlich eine
tolle Sache, vor allem wenn man sich zu dritt ein Vierbettzimmer
teilen kann. Natürlich blieb das nicht lange so, denn auf einmal
standen noch zusätzliche Koffer unter einem der Doppelstockbetten.
Große Spekulationen brachen los….

Denn mit dem was dann kam, hatte wohl
keiner gerechnet…Plötzlich klopfte es an der Tür und eine etwas
übergewichtige Frau betrat das Zimmer, was an sich überhaupt nicht
schlimm ist. Das merkwürdige war nur, dass diese Frau von Kopf bis
Fuß in ein Freiheitsstatuengewand gehüllt war, inklusive mintgrüner
Schaumstoffkrone und selbstgebauter leuchtenden Fackel. Mit dieser
Frau, die sich uns gegenüber übrigens als „Liberty“
vorgestellt hat, mussten nun wir drei anfangs noch so Glücklichen,
zwei Nächte verbringen. Sie war nett, aber merkwürdig das lässt
sich nicht abstreiten. Neben ihrer mintgrünen Kluft besaß die
Engländerin nur Klamotten im Amerika-Flaggendesign.

Am letzen Morgen machten wir jedoch die
kurioseste Entdeckung. Sie kuschelte und küsste ihre neu erworbene
30 Zentimeter hohe Plastik- Nachbildung der Freiheitsstatue. Ab da
waren wir doch froh, das Hostel in Richtung Heimat zu verlassen.

 

Und ein besonderes Schmankerl zum Schluss:

Herr B. bei der Nahrungsaufnahme. Einmalig.

 

 

05. November 2009 Autor:  Martin Dieckmann 0 Kommentare

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